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Ein Wasserstoffdetektor ist ein Gerät, das Wasserstoff (H2) als Teil eines komplexen Gasdetektionssystems oder als eigenständiger Sensor erkennt und misst. Die richtige Platzierung der Wasserstoffdetektoren ist ein entscheidender Aspekt für das ordnungsgemäße Funktionieren des Detektionssystems. Im Falle eines Wasserstoffsystems platzieren wir die Wasserstoffdetektoren bis zu 30 cm von der Decke des Objekts entfernt, da es sich um ein leichteres Gas als Luft handelt und sich daher an den höchsten Stellen des Raumes sammelt.
Wasserstoffdetektoren werden häufig zum Schutz verschiedener Industrieanlagen eingesetzt, einschließlich der chemischen und petrochemischen Industrie, der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, von Batterieladestationen, Laboren und sogar in Kontrollstationen und Werkstätten, in denen mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen gearbeitet wird. Daher ist es wichtig, Detektionssysteme auszuwählen, die für den jeweiligen Anlagentyp geeignet sind. Egal, ob Sie Detektoren für Ihren neuen Betrieb suchen oder Ihre bestehenden Detektoren gemäß den neuesten gesetzlichen Vorschriften aufrüsten müssen.
Wasserstoff ist ein farbloses und sehr leichtes Gas ohne Geruch. Das Verhältnis dieses Gases zur Luft beträgt 0,07 %. Wasserstoff ist gleichzeitig ein brennbares Gas und hat eine niedrige Explosionsgrenze. Nach der Norm EN-60079-20-1 2010P liegt die untere Explosionsgrenze (LEL) bei bis zu 4 % Volumenanteil und die obere Explosionsgrenze (ULL) bei bis zu 77 % Volumenanteil. Es fällt in die Temperaturklasse T1 der Kategorie IIC. Ein im Gefahrenbereich installierter Wasserstoffdetektor muss daher für die entsprechende Zone gemäß ATEX zertifiziert sein.
Der Messbereich liegt üblicherweise bei 0-100 % der unteren Explosionsgrenze (LEL). Die Alarmschwellenwerte sollten auf geeignete Niveaus eingestellt werden, um sicherzustellen, dass die Gaskonzentration keine Werte erreicht, die gefährlich sein könnten.
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