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Magnetventil Tork SX1011 ATEX für brennbare und explosive Gase (Erdgas, LPG, Propan, Methan). Normalerweise offen, servogesteuert, Gewinde G 3/4", EPDM-Dichtung, Druck 0,5–16 bar. Mehr Informationen
Standardlieferung: 2-3 Werktage. Expresslieferung: 1-2 Werktage.
| Anschlussgröße | 3/4" |
| Atex | Ja |
| Dichtung | NBR |
| Druckbereich | 0,5...12 bar |
| Funktion | Ohne Spannung geöffnet |
| Medientemperatur | -10...80 °C |
| Nennweite | DN 20 |
| Stromversorgung | 24 VDC |
| Gewicht | 0.00 kg |
Tork SX1011 ATEX ist ein 2/2-Wege-Magnetventil mit servogesteuerter Betätigung und ATEX-Zertifizierung für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen. Das Ventil ist normalerweise offen (NO) – ohne Spannungsversorgung bleibt es geöffnet und sperrt die Medienzufuhr erst bei Anlegen elektrischer Spannung. Es ist für nicht korrosive Gase bestimmt: Erdgas, LPG, Methan, Butan, Propan und deren Gemische.
Das Ventil SX1011 ATEX ist für die Installation in explosionsgefährdeten Bereichen ausgelegt – Heizräume, Gasanschlüsse, industrielle Verbrennungstechnik, Tankstellen oder Lager für brennbare Gase. Die Zertifizierung ATEX II 2G Ex mb IIC T4 Gb / II 2D Ex t IIIC T135 °C Db berechtigt zum Einsatz in Zone 2 (Gas) sowie in explosionsgefährdeten Umgebungen mit brennbarem Staub. Der Gewindeanschluss G 3/4" (BSP) erleichtert die Montage in bestehende Leitungen, auf Anfrage ist auch eine Ausführung mit NPT erhältlich.


Das Ventilgehäuse besteht aus Messing, die Innenteile (Sitz, Kernrohr, Federn) aus Edelstahl, der Schattierungsring aus Kupfer gemäß EN 12735-1. Die EPDM-Dichtung deckt Betriebstemperaturen von –10 bis +130 °C ab – geeignet für Anwendungen mit feuchtem oder leicht aggressivem Gas. Das Ventil kann in beliebiger Einbaulage montiert werden; die Spule muss vertikal ausgerichtet sein. Schutzart standardmäßig IP67, auf Anfrage IP68. Die servogesteuerte Betätigung erfordert einen Mindestbetriebsdifferenzdruck von 0,5 bar.
Technische Parameter – SX1011.04 G 3/4" NO EPDM 24 VDC:
Ein normalerweise offenes (NO) Ventil lässt das Medium im Ruhezustand – ohne elektrische Versorgung – durch. Beim Anlegen von Spannung schließt das Ventil. Diese Ausführung wird dort gewählt, wo bei Stromausfall der Gasdurchfluss erhalten bleiben soll, oder umgekehrt dort, wo das Ventil als Sicherheitselement dient, das die Zufuhr nur auf Befehl des Steuerungssystems sperrt. Wenn Sie ein Ventil benötigen, das bei Ausfall der Spannungsversorgung schließt, wählen Sie die NC-Variante (normally closed) – SX1010.
Das Ventil trägt die ATEX-Zertifizierung II 2G Ex mb IIC T4 Gb (explosionsfähige Atmosphäre – Gas, Zone 1 und 2, Gruppe IIC einschließlich Wasserstoff) und II 2D Ex t IIIC T135 °C Db (explosionsfähiger Staub, Zone 21 und 22). Die Gerätegruppe II und die Kategorie 2G/2D bedeuten, dass das Ventil für den Einsatz außerhalb des Bergbaus in Bereichen geeignet ist, in denen gelegentlich eine explosionsfähige Atmosphäre auftreten kann.
Ein servogesteuertes Ventil nutzt den Druck des Mediums selbst zum Öffnen oder Schließen des Hauptsitzes – der Elektromagnet betätigt nur eine kleine Pilotbohrung. Diese Konstruktion ermöglicht hohe Durchflüsse bei geringer Leistungsaufnahme der Spule, erfordert jedoch einen Mindestdifferenzdruck von 0,5 bar. Wenn Ihre Anlage mit niedrigerem Druck oder ohne Differenzdruck arbeitet, muss ein direktgesteuertes Ventil gewählt werden (Typ ΔP = 0).
Das Ventil SX1011 ist mit drei Dichtungsarten erhältlich: NBR (bis +80 °C) für Standard-Trockengase, EPDM (bis +130 °C) für feuchte oder leicht aggressive Gase und Viton (bis +160 °C) für höhere Temperaturen und chemisch anspruchsvollere Anwendungen. Auf Anfrage sind auch PTFE- oder Rubindichtungen bis +160 °C erhältlich. Die Wahl der Dichtung hängt von der maximalen Medientemperatur und seiner chemischen Zusammensetzung ab – bitte geben Sie diese bei der Bestellung immer an.
Ja, der Hersteller empfiehlt ausdrücklich die Montage eines Filters vor dem Ventil. Verunreinigungen in der Gasleitung können sich an der Pilotbohrung oder an der Dichtung ablagern und Undichtigkeiten oder ein Blockieren des Ventils verursachen. Für Gasleitungen werden standardmäßig Sieb- oder Patronenfilter mit einer Feinheit bis 100 µm verwendet.
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