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ATEX-Magnetventil Tork T-ExGN108 2" 24 V DC stromlos offen EPDM (SX1011.08.460E.24VDC)

  • 3 Variante

ATEX-Magnetventil Tork T-ExGN108 2" 24 V DC stromlos offen EPDM (SX1011.08.460E.24VDC)

TORK
  • Produktcode: SX1011.08.460E.24VDC
  • Hersteller-Code: SX1011.08.460E.24VDC
  • Garantie: 2 Jahre

Das Magnetventil Tork SX1011 der ExGN-Serie ist ein 2/2-Wege, servogesteuertes Ventil für brennbare und explosive Gase mit ATEX II 2G/2D-Zertifizierung. In Ruhestellung geöffnet, Gewinde G 2", EPDM-Dichtung, Versorgungsspannung 24 V DC, max. Druck 12 bar. Mehr Informationen

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Produktvarianten

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Parameter und Kataloge

Anschlussgröße 2"
Atex Ja
Dichtung NBR
Druckbereich 0,5...12 bar
Funktion Ohne Spannung geöffnet
Medientemperatur -10...80 °C
Nennweite DN 50
Stromversorgung 24 VDC
Gewicht 0.00 kg

Tork SX1011 (T-ExGN108) ist ein 2/2-Wege-Magnetventil mit Servosteuerung und ATEX-Zertifizierung für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen. Das Ventil ist in der Funktion stromlos offen (NO) – ohne Spannungsversorgung bleibt es geöffnet und sperrt die Medienzufuhr bei Anlegen der Spannung. Es ist für industrielle Verteilungen brennbarer und nicht brennbarer Gase vorgesehen, bei denen Explosionsschutz erforderlich ist.

Typische Einsatzbereiche

Das Ventil SX1011 wird in Industriebetrieben mit Explosionsrisiko eingesetzt – typischerweise in Leitungen für Erdgas, LPG, Methan, Butan oder Propan in Chemiewerken, Gasversorgungsanlagen, Tankstellen oder technischen Anlagen mit klassifizierten ATEX-Zonen. Die ATEX-Zertifizierung II 2G Ex mb IIC T4 Gb / II 2D Ex t IIIC T135 °C Db ermöglicht die Installation in den Zonen 1 und 21. Dank der Schutzart IP67 ist das Ventil auch für feuchte oder staubige Umgebungen geeignet.

Magnetventil Tork SX1011 ATEX an einer Gasleitung
Materialien und Konstruktion des Ventils Tork SX1011

Konstruktion und Materialausführung

Das Ventilgehäuse besteht aus Messing, die Innenteile aus Edelstahl und Messing. Die EPDM-Dichtung ist für Betriebstemperaturen von –10 °C bis +130 °C geeignet. Sitze, Kernrohr und Federn bestehen aus Edelstahl. Der Schattierungsring besteht aus Kupfer gemäß EN 12735-1. Das Ventil kann in beliebiger Einbaulage montiert werden; die Spule muss senkrecht ausgerichtet sein. Gewinde G 2" (BSP) gemäß ISO 228-1 – auf Anfrage ist eine NPT-Ausführung erhältlich.

Technische Parameter – SX1011.08 (G 2", NO, EPDM, 24 V DC):

  • Funktion: stromlos offen (NO), 2-Wege, servogesteuert
  • Anschluss: G 2" (BSP, ISO 228-1)
  • Öffnungsdurchmesser (Orifice): 46 mm
  • Betriebsdruck: 0,5–12 bar
  • Min. Differenzdruck ΔP: 0,5 bar
  • Kv-Wert: 580 l/min
  • Spulenspannung: 24 V DC, 18 W
  • Dichtung: EPDM (–10 °C bis +130 °C)
  • Betriebstemperatur: –10 °C bis +160 °C (je nach verwendeter Dichtung max. +130 °C für EPDM)
  • ATEX-Zertifizierung: II 2G Ex mb IIC T4 Gb / II 2D Ex t IIIC T135 °C Db
  • Schutzart: IP67 (auf Anfrage IP68)
  • Ansprechzeit: 400–1 600 ms (Öffnen und Schließen)
  • Max. Viskosität: 5 °E (~37 cSt)
  • Gewicht: 3,21 kg
  • Normen: PED 97/23/EC, LVD 2006/95/ECC

Häufig gestellte Fragen

Das Ventil ist für Erdgas, LPG, Methan, Butan, Propan und andere nicht aggressive brennbare oder nicht brennbare Gase vorgesehen. Für aggressive oder korrosive Gase ist es nicht geeignet.

Die Kennzeichnung II 2G bedeutet Gerätegruppe II (oberirdischer Bereich), Kategorie 2 für Umgebungen mit gelegentlichem Auftreten einer explosionsfähigen Atmosphäre – dies entspricht Zone 1 für Gase. II 2D gilt analog für Zone 21 mit brennbarem Staub. Das Ventil erfüllt die Schutzart Ex mb IIC T4 Gb (Gase der Gruppe IIC, wie Wasserstoff) und Ex t IIIC T135 °C Db (Staub).

SX1010 ist stromlos geschlossen (NC) – ohne Spannungsversorgung ist der Durchfluss gesperrt, bei Anlegen der Spannung öffnet es. SX1011 ist stromlos offen (NO) – ohne Spannungsversorgung fließt das Medium durch, bei Spannungsversorgung schließt das Ventil. Die Wahl hängt von der Sicherheitsphilosophie des Systems ab: Dort, wo ein Stromausfall den Durchfluss nicht unterbrechen darf (Notentlüftung, Brennstoffversorgung), wird die NO-Ausführung gewählt.

Ja, der Hersteller schreibt die Installation eines Filters vor dem Ventil vor. Verunreinigungen im Medium können den Sitz beschädigen oder die Pilotbohrung verstopfen und dadurch eine Fehlfunktion des Ventils verursachen. Der Filtrationsgrad sollte der maximalen Viskosität von 5 °E (~37 cSt) entsprechen.

Das Ventilgehäuse kann ohne Einfluss auf die Funktion in beliebiger Einbaulage montiert werden. Die Spule muss jedoch immer senkrecht ausgerichtet sein – diese Bedingung gilt ausnahmslos, und ihre Nichteinhaltung kann die Zuverlässigkeit des Ventils beeinträchtigen.

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