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Digitale vs. mechanische Manometer: Was sind die Unterschiede und wann sollte man welches wählen?

Manometer haben ein sehr breites Anwendungsspektrum. Von Heizsystemen über Hauswasserwerke bis hin zu Produktionstechnologien oder Kesselanlagen. Sie sind somit ein unverzichtbarer Bestandteil nicht nur von Haushalten, sondern auch von industriellen Betrieben und kommerziellen Objekten. Auf dem Markt sind zwei grundlegende Typen von Manometern erhältlich, nämlich digitale und mechanische. Wann lohnt sich die Investition in eine digitale Lösung und wann reicht ein mechanisches Druckmessgerät aus?

Warum es wichtig ist, den Wasser- und Gasdruck korrekt und regelmäßig zu messen

Der richtige und stabile Druck ist der Schlüssel für den sicheren und effizienten Betrieb von Wasser- und Gassystemen. Die Überwachung des Drucks ermöglicht es Ihnen, ihren Betrieb zu optimieren und mögliche Mängel rechtzeitig zu erkennen, insbesondere Gas- und Wasserlecks oder Rohrbrüche.

Gleichzeitig vermeiden Sie durch die Messung des Wasserdrucks unerwünschte Schwankungen in den Systemen. Unterdruck verursacht nämlich Schäden an den Systemen, Luftansaugung und damit verbundene Korrosion, Überdruck hingegen Wasser- oder Gaslecks, Risse und Unfälle.

Zur Messung von Unter- und Überdruck dienen Manometer oder Druckmessgeräte, die den Druck von Flüssigkeiten oder Gasen in geschlossenen Rohrsystemen, Heizsystemen, Wasserleitungen, Kesseln, Druckbehältern oder verschiedenen Industrieanlagen messen.

Alte Druckmessgeräte haben jedoch oft nicht die erforderliche Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Der Austausch der Messtechnik ist daher ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Sicherheit und Effizienz.

Derzeit sind auf dem Markt mechanische und digitale Manometer erhältlich, die den Nutzern verschiedene Vorteile bieten.

Analoge Manometer – Klassiker für zuverlässige Messung von Unter- und Überdruck

Ein analoges Manometer erkennt man einfach an dem klassischen Zifferblatt mit Zeiger, das die gemessenen Werte anzeigt. Die Technologien zur Druckmessung sind unterschiedlich, zu den häufigsten gehören:

  • Bourdon-Rohr, das aus Messing oder Stahl gefertigt und mit einer Flüssigkeit, meist Glycerin, gefüllt ist. Es handelt sich um ein elliptisches Rohr, wobei ein Ende mit dem Druckeingang verbunden und das andere geschlossen und mit dem Zifferblatt verbunden ist. Der steigende Druck führt dazu, dass sich das Rohr aufrichtet, was der Zeiger anzeigt. Glycerinmanometer haben im Vergleich zu anderen mechanischen Typen eine höhere Messgenauigkeit und Stabilität.
  • Membrandruckmessgerät enthält eine Membran, die mit dem Zeiger verbunden ist. Auf eine Seite der Membran wirkt der Druck. Die Bewegung dieser Membran wird auf den Zeiger zur Druckanzeige übertragen.
  • Faltenbalg-Druckmessgeräte, die sich je nach Druck zusammenziehen oder ausdehnen. Diese Bewegung wird dann auf den Zeiger auf dem Zifferblatt übertragen.

Mechanische Manometer haben niedrigere Anschaffungskosten und sind robuster, zudem benötigen sie keine Stromversorgung. Ihr Nachteil ist jedoch die geringere Genauigkeit und Anfälligkeit für Verschleiß. Sie sind eine geeignete Lösung für Haushalte als Manometer für Wasserwerke oder Heizungen, Glycerinmanometer können auch für industrielle Technologien verwendet werden.


Einfaches und zuverlässiges Manometer SUKU

Digitale Manometer – moderne Alternative für spezifische Bedürfnisse

Digitale Manometer enthalten Sensoren, deren Signal digitalisiert und von einem Mikroprozessor verarbeitet wird. Die gemessenen Werte werden auf einem Display angezeigt. Im Vergleich zu mechanischen Manometern bieten sie höhere Messgenauigkeit und Stabilität und je nach Modell auch verschiedene nützliche Funktionen, wie zum Beispiel:

  • anpassbares Display und die Möglichkeit, zwischen Einheiten (bar, Pa, psi) zu wechseln,
  • Datenaufzeichnung oder automatische Erfassung und Speicherung der gemessenen Daten,
  • Peak Hold, also das Speichern des maximalen und minimalen gemessenen Wertes,
  • Fernkommunikation mit der zentralen Steuereinheit und Speicherung der Daten in der Computersoftware.

Der Nachteil digitaler Manometer ist der höhere Preis und die Notwendigkeit einer Stromversorgung, daher ist es bei der Auswahl ratsam, die Anforderungen der spezifischen Anwendung zu berücksichtigen. Digitale Manometer eignen sich für anspruchsvolle industrielle Anwendungen, bei denen eine kontinuierliche Drucküberwachung und Rückkontrolle wichtig sind, da sie mit Industriecomputern verbunden und die Datenerfassung automatisiert werden kann.

Wie man ein Manometer für Wasser, Gas und andere Medien auswählt

Neben dem Typ müssen Sie bei der Auswahl des geeigneten Manometers mehrere weitere Parameter berücksichtigen, insbesondere den Druckbereich und die Messgenauigkeit. Berücksichtigen Sie auch die Betriebsbedingungen, d.h. Temperatur und Feuchtigkeit, und wählen Sie bei Bedarf ein Manometer mit ausreichendem Schutzgrad. Wenn das Manometer in gefährlichen Umgebungen oder mit explosiven Medien verwendet wird, muss es die entsprechenden Zertifizierungen haben, ebenso wie Manometer für Trinkwasser.

Für die richtige Installation und bequeme Ablesung sollten Sie auch die Abmessungen des Manometers, den Verbindungstyp und die Installationsmethode berücksichtigen. Bei digitalen Manometern sind auch Stromversorgung und Zusatzfunktionen wichtige Kriterien.

Unser Tipp: analoge Manometer SUKU für Wasser und Gas

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