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Intelligenter Xylol-Detektor (C8H10) EVIKON E2639 mit einem Messbereich von 0–100 % UEG. Robustes Gehäuse mit Schutzart IP65, 3 Relais, RS485-Modbus-Kommunikation, Wi-Fi-Modul, integrierter LED- und akustischer Alarm. Mehr Informationen
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| Ausgangssignal | ModBus RS485, 3x SPDT-Relais, 2x Analogausgang 4-20 mA |
| Ausstattung | Sirene 85dB, LED |
| Detektortyp | Stationär |
| Gasart | C8H10-Xylol |
| Schutzart IP | IP 65 |
| Stromversorgung | 230 V Wechselstrom |
| Gewicht | 0.50 kg |
Evikon E2639-VOC(C8H10)-LEL ist ein Detektor zur Überwachung hoher Xylolkonzentrationen in der Luft. Das Gerät ist mit einem temperaturkompensierten Sensor ausgestattet, der eine zuverlässige Detektion und stabile Messung gewährleistet, und befindet sich in einem Wandgehäuse mit Schutzart IP65. Der E2639 verfügt über drei SPDT-Relais mit einer maximalen Belastbarkeit von 250 VAC / 5 A. Zwei Relais dienen der sogenannten zweistufigen Detektion. Das dritte Relais meldet einen Sensorfehler. Für die Kommunikation mit übergeordneten Systemen steht die digitale Schnittstelle RS485 Modbus RTU zur Verfügung, ergänzt durch zwei analoge Ausgänge 4–20 mA. Die Variante mit Wi-Fi-Modul ermöglicht die drahtlose Verbindung eines Smartphones oder Tablets zur Konfiguration und Kalibrierung über eine Weboberfläche – ohne dass eine App installiert werden muss. Darüber hinaus ist das Gerät mit vier LEDs und einer akustischen Signalisierung ausgestattet, die das Bedienpersonal direkt am Installationsort sofort auf das Überschreiten des eingestellten Grenzwerts hinweisen – ohne dass ein entferntes Leitsystem überwacht werden muss.
Der Detektor E2639-VOC(C8H10)-LEL ist für die Überwachung von Xylolkonzentrationen in Umgebungen wie Lackierereien, Druckereien, Industriebetrieben, Chemikalienlagern, Laboren oder anderen Arbeitsbereichen vorgesehen, in denen mit Lösungsmitteln, Beschichtungsstoffen und industriellen Reinigungsmitteln gearbeitet wird, die Xylol enthalten.

Xylol ist eine flüchtige organische Verbindung, die leicht in die Luft verdampft und sich in geschlossenen Räumen bis zu gefährlichen Konzentrationen ansammeln kann. Obwohl es einen charakteristischen süßlichen Geruch hat, kann man sich nicht zuverlässig daran orientieren, da sich der Geruchssinn bei wiederholter Exposition schnell anpasst und ihn nicht mehr wahrnimmt. Eine Exposition kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel sowie Reizungen der Augen und Atemwege führen; bei höheren Konzentrationen oder längerer Einwirkung drohen schwere Schädigungen des Nervensystems, der Leber und der Nieren.
Der Detektor E2639 vereint die Vorteile eines autonomen Sicherheitselements und eines intelligenten Kommunikationsknotens. Er ist für die problemlose Zusammenarbeit mit Brandmeldeanlagen (BMA) ausgelegt und bietet eine breite Palette an Ausgängen für eine umfassende Steuerung:


Der E2639-WF verfügt im Vergleich zur Standardversion über ein integriertes WiFi-Modul, das Kalibrierung und Konfiguration zu einer Sache von wenigen Minuten macht – ohne Werkzeuge und ohne Abnahme des Gehäusedeckels. Der Access Point wird mit einem Magnetschlüssel aktiviert, und die Konfigurationsoberfläche öffnet sich im Browser des Smartphones oder Tablets, ohne dass irgendeine App heruntergeladen werden muss. Die Oberfläche ist passwortgeschützt und verfügt über getrennte Zugriffsebenen für Endanwender und Integratoren, sodass jeder nur in seinem jeweiligen Einstellungsbereich arbeitet.
Werkseinstellungen:
Jeder Verpackung des Detektors liegt ein originales Kalibrierprotokoll des Herstellers in englischer Sprache bei, das die Genauigkeit und Korrektheit der Messung beim Verlassen des Werks bestätigt.
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