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Magnetventil für Heizöl Tork T-YN403 G1/2" mit Viton-Dichtung zur automatischen Steuerung von Heizölen und leichten Kraftstoffen. Servogesteuert, normalerweise geschlossen. Druck 0,5–12 bar, Kv 70 l/min, 24 VDC. Mehr Informationen
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| Anschlussgröße | 1/2" |
| Dichtung | Viton |
| Druckbereich | 0,5...12 bar |
| Funktion | Ohne Spannung geöffnet |
| Medientemperatur | -10...160 °C |
| Medium | Hydrauliköl, Heizöl, Dieselöl |
| Nennweite | DN 15 |
| Stromversorgung | 24 VDC |
| Gewicht | 0.00 kg |
Das Magnetventil Tork T-YN403 G1/2" ist ein 2/2-Wege-Magnetventil für Heizöl in der Ausführung stromlos geschlossen (NC). Bei unterbrochener Spannungsversorgung bleibt das Ventil geschlossen und öffnet erst nach Anlegen eines elektrischen Signals. Das Ventil ist für das automatische Schalten von Heizölen, leichten Brennstoffen und Hydraulikölen in industriellen und gewerblichen Anlagen bestimmt.
Das Ventil T-YN403 G1/2" kommt überall dort zum Einsatz, wo der Durchfluss von Heizöl oder leichtem Brennstoff automatisch geregelt werden muss – in Brennersystemen, Heizkesselanlagen, Industrieöfen und Heizgeräten. Dank der Viton-Dichtung ist es für Medientemperaturen bis 160 °C und Drücke bis 12 bar geeignet und damit auch für anspruchsvollere Betriebsbedingungen. Die vorgesteuerte Betätigung gewährleistet ein zuverlässiges Öffnen bei einem Differenzdruck ab 0,5 bar.


Das Ventilgehäuse ist aus Messing gefertigt, die Innenteile (Sitz, Ankerrohr, Federn) bestehen aus Edelstahl. Die Viton-Dichtung gewährleistet Beständigkeit gegenüber Heizölen und Brennstoffen im Temperaturbereich von –10 bis +160 °C. Die Spule der Klasse H (180 °C) mit Imprägnierung aus Polyester-Glasfaser ermöglicht Dauerbetrieb ED 100 %. Der elektrische Anschluss erfolgt über einen Steckverbinder DIN 43650 / ISO 4400 Form A (Kabel Ø 6–8 mm). Die Schutzart IP65 schützt die Spule vor Staub und Spritzwasser; auf Anfrage ist eine Ausführung in IP68 erhältlich.
Technische Parameter:
Ein vorgesteuertes Ventil nutzt zum Öffnen den Mediendruck selbst – der Elektromagnet öffnet nur eine kleine Pilotbohrung, und der Flüssigkeitsdruck entlastet und hebt anschließend die Hauptmembran oder den Hauptkolben an. Ist der Differenzdruck (Druckunterschied vor und hinter dem Ventil) geringer als 0,5 bar, reicht die Kraft des Mediums für ein vollständiges Öffnen nicht aus und das Ventil kann unzuverlässig arbeiten. Für Anwendungen mit keinem oder sehr geringem Differenzdruck sind direktgesteuerte Varianten der Baureihe S4011 in den Ausführungen G1/8" und G1/4" vorgesehen.
Heizöle und leichte Brennstoffe greifen NBR-Gummi mit der Zeit an – sie verursachen Quellung und Dichtheitsverlust. Viton (FKM) ist ein Fluorelastomer mit hervorragender Beständigkeit gegenüber kohlenwasserstoffhaltigen Brennstoffen und Ölen, hält Medientemperaturen bis 160 °C stand und bleibt über die gesamte Lebensdauer des Ventils chemisch stabil. Für Ventile, die ausschließlich für Wasser oder Luft bestimmt sind, würde dagegen auch eine günstigere NBR-Dichtung ausreichen.
Das Ventil kann ohne Beeinträchtigung der Funktion in beliebiger Lage montiert werden. Der Hersteller empfiehlt jedoch vorzugsweise eine senkrechte Einbaulage mit der Spule nach oben – in dieser Anordnung unterstützt die Schwerkraft das Schließen des Ankers und verhindert mögliche Ablagerungen von Verunreinigungen im Ventilgehäuse. Das Medium muss gefiltert sein – der Betrieb mit ungefiltertem Öl kann zu Schäden am Sitz und zum Verstopfen der Pilotbohrung führen.
Ja, die Spulen der Baureihe C400 sind untereinander austauschbar und können direkt am montierten Ventil gewechselt werden. Dazu genügt es, den Steckverbinder DIN 43650 abzuziehen, die Befestigungsmutter der Spule zu lösen, die vorhandene Spule abzunehmen und eine neue mit derselben Versorgungsspannung aufzusetzen. Dank des einheitlichen Ankerprofils ist auch ein Wechsel auf eine andere Spannungsvariante (z. B. von 24VDC auf 230VAC) allein durch den Austausch der Spule möglich.
Ja. Die Ventile der Baureihe S4011 werden in Übereinstimmung mit der europäischen Druckgeräterichtlinie (PED) und der Niederspannungsrichtlinie (LVD) hergestellt. Hinweis: Das technische Datenblatt verweist auf die älteren Richtliniennummern 97/23/EC (PED) und 2006/95/EEC (LVD), die durch die aktuell gültigen 2014/68/EU und 2014/35/EU ersetzt wurden. Prüfen Sie vor der Listung im E-Shop oder der Verwendung in der Dokumentation beim Hersteller, ob das Ventil die CE-Kennzeichnung gemäß den geltenden Richtlinien trägt.
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