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Das Magnetventil Tork T-GPA103 G1/2" ist ein vorgesteuertes Solenoidventil für Wasser, Luft und Gas. Normalerweise geöffnet, EPDM-Dichtung, Versorgungsspannung 12 V DC. Min. Differenzdruck 0,5 bar, max. 16 bar. Mehr Informationen
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| Anschlussgröße | 1/2" |
| Betriebstemperatur | -20...80 °C |
| Dichtung | NBR |
| Druckbereich | 0,5...16 bar |
| Funktion | Ohne Spannung geöffnet |
| Medium | Wasser, Luft, Gas |
| Nennweite | DN 15 |
| Stromversorgung | 12 VDC |
| Gewicht | 0.00 kg |
Magnetventil Tork T-GPA103 G1/2" 12 V DC NO EPDM ist ein vorgesteuerter 2/2-Wege-Magnetventil für den universellen industriellen Einsatz. Im Ausgangszustand ist er normal geöffnet (NO) – bei unterbrochener Spannungsversorgung bleibt der Durchgang offen und schließt erst nach Anlegen eines elektrischen Signals. Die EPDM-Dichtung prädestiniert ihn für Medien, bei denen NBR nicht geeignet ist, wie Heißwasser, Niederdruckdampf oder leicht aggressive Flüssigkeiten.
Das Ventil ist für industrielle Leitungen für Wasser, Luft und Gas an Stellen vorgesehen, an denen bei einem Stromausfall der Durchfluss erhalten bleiben soll. Typische Anwendungen sind Wasserleitungen in technologischen Anlagen, Druckluftleitungen in Maschinen oder Rohrleitungen mit Warmwasser und Kondensat, bei denen die EPDM-Dichtung Temperaturen bis 130 °C standhält. Es eignet sich ebenfalls für Bewässerungssysteme, Klimakreisläufe oder industrielle Kühlkreisläufe.


Das Ventilgehäuse besteht aus Messing, die Innenteile aus Edelstahl und Messing. Sitz, Kern und Federn sind aus Edelstahl, der Schattierungsring aus Kupfer gemäß EN 12735-1. Die EPDM-Dichtung deckt einen Temperaturbereich von −30 bis +130 °C ab. Der Ventilkegel ist vorgesteuert – für die einwandfreie Funktion ist ein Mindestdifferenzdruck von 0,5 bar erforderlich. Die Spule der Isolationsklasse H (180 °C) mit Glaspolyester-Imprägnierung ist für Dauerbetrieb (ED 100 %) ausgelegt und nach Schutzart IP65 geschützt. Der elektrische Anschluss erfolgt über einen 3-poligen Steckverbinder DIN 43650 / ISO 4400 Form A für Kabeldurchmesser 6–8 mm. Der Sitzdurchmesser beträgt 14,5 mm, der Durchflusskoeffizient Kv 70 l/min.
Technische Parameter:
Ein normal geöffnetes (NO) Ventil lässt das Medium im Ruhezustand durch – also ohne Versorgung der Spule. Bei Anlegen der Spannung schließt das Ventil. Dieses Prinzip eignet sich dort, wo ein Stromausfall den Durchfluss nicht unterbrechen darf, beispielsweise in Sicherheitskühlkreisläufen oder bei der Brandentwässerung. Wenn Sie das entgegengesetzte Verhalten benötigen – Durchfluss nur bei anliegender Spannung –, wählen Sie die normal geschlossene Variante (NC), in der Baureihe S1011 / T-GN.
Das Ventil arbeitet nach dem Vorsteuerprinzip – die Bewegung des Schließelements wird durch den Druckunterschied zwischen Ein- und Ausgang angetrieben, nicht durch die direkte Kraft des Elektromagneten. Der Mindestdifferenzdruck von 0,5 bar ist daher für ein zuverlässiges Öffnen und Schließen erforderlich. Wenn Ihr System diesen Druck nicht gewährleistet (zum Beispiel bei Schwerkraftleitungen oder Rohrleitungen mit null oder negativem Druck), wählen Sie ein direktwirkendes Ventil ohne ΔP-Anforderung.
EPDM eignet sich für Heißwasser, Kondensat, Niederdruckdampf, Trinkwasser und leicht alkalische Medien – der Temperaturbereich liegt bei −30 bis +130 °C. Es ist nicht geeignet für Mineralöle, Benzin oder Kohlenwasserstoffe. Für Erdölprodukte und Heizöle empfiehlt sich NBR (bis +80 °C), für aggressive Chemikalien und höhere Temperaturen Viton/FKM (bis +160 °C). Eine Variante mit Viton- oder NBR-Dichtung ist in der Baureihe S1012 ebenfalls erhältlich.
Ja, der Hersteller empfiehlt die Montage eines Filters vor dem Ventil. Verunreinigungen im Medium können den Vorsteuersitz beschädigen oder Undichtigkeiten verursachen. Für diese Größe (G1/2") wird standardmäßig ein Sieb mit einer Maschenweite von 100–200 µm verwendet. Eine konkrete Empfehlung zur Maschenweite nennt der Hersteller im Datenblatt nicht – wir empfehlen, dies direkt bei SMS Tork zu prüfen oder einen Filter aus dem Zubehörsortiment von bola.cz zu verwenden.
Das Ventilgehäuse kann ohne Einfluss auf die Funktion in beliebiger Lage montiert werden. Die Spule muss jedoch vertikal ausgerichtet sein (senkrecht nach oben) – diese Bedingung ist direkt im technischen Datenblatt des Herstellers angegeben und gewährleistet den korrekten Sitz des Kerns. Eine Montage der Spule in horizontaler oder umgekehrter Lage kann zu Fehlfunktionen oder erhöhtem Verschleiß führen.
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