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Intelligenter Schwefeldioxid-Detektor (SO2) EVIKON E2639 mit einem Messbereich von 0...2000 ppm. Robustes Gehäuse mit Schutzart IP65, 3 Relais, RS485-Modbus-Kommunikation und integriertem LED-/akustischem Alarm. Mehr Informationen
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| Ausgangssignal | ModBus RS485, 3x SPDT-Relais, 2x Analogausgang 4-20 mA |
| Ausstattung | Sirene 85dB, LED |
| Detektortyp | Stationär |
| Gasart | SO2 - Schwefeldioxid |
| Schutzart IP | IP 65 |
| Stromversorgung | 14...36 VDC |
| Gewicht | 0.50 kg |
E2639-SO2 ist ein Detektor zur Überwachung hoher Schwefeldioxidkonzentrationen in der Luft. Das Gerät ist mit einem temperaturkompensierten Sensor ausgestattet, der eine zuverlässige Detektion und stabile Messung gewährleistet, und befindet sich in einem Wandgehäuse mit Schutzart IP65. Der E2639 verfügt über drei SPDT-Relais mit einer maximalen Belastbarkeit von 250 VAC 5 A. Zwei Relais dienen der sogenannten zweistufigen Detektion. Das dritte Relais meldet einen Sensorfehler. Für die Kommunikation mit übergeordneten Systemen steht die digitale Schnittstelle RS485 Modbus RTU zur Verfügung, ergänzt durch zwei analoge Ausgänge 4–20 mA. Darüber hinaus ist das Gerät mit vier LEDs und einer akustischen Signalisierung ausgestattet, die das Bedienpersonal direkt am Installationsort sofort auf die Überschreitung des eingestellten Grenzwerts hinweisen – ohne dass ein entferntes Leitsystem überwacht werden muss.
Der Detektor E2639-SO2 ist für die Überwachung von Schwefeldioxid in Umgebungen wie Weingütern und lebensmittelverarbeitenden Betrieben vorgesehen, in denen SO₂ als Konservierungsmittel verwendet wird, ferner in Wärmekraftwerken und industriellen Kesselanlagen, Anlagen zur Schwefelsäureherstellung, Papier- und Zellstofffabriken, Kälteanlagen sowie weiteren geschlossenen Räumen, in denen es zu einer Anreicherung von SO₂ kommen kann.

Schwefeldioxid ist ein farbloses Gas mit stechendem, erstickendem Geruch, das bereits in niedrigen Konzentrationen leicht wahrnehmbar ist. Es entsteht vor allem bei der Verbrennung schwefelhaltiger fossiler Brennstoffe wie Kohle und Erdöl sowie bei industriellen Prozessen, beispielsweise bei der Herstellung von Schwefelsäure oder beim Schmelzen von Metallen. Schon eine kurzzeitige Exposition gegenüber Schwefeldioxid kann Reizungen der Augen, der Nase und der Atemwege verursachen, wobei höhere Konzentrationen besonders gefährlich für Personen mit Atemwegserkrankungen sind.
Der Detektor E2639 vereint die Vorteile eines autonomen Sicherheitselements und eines intelligenten Kommunikationsknotens. Er ist für die problemlose Zusammenarbeit mit Brandmeldeanlagen (BMA) ausgelegt und bietet eine breite Palette an Ausgängen für eine umfassende Steuerung:


Der E2639 ist mit drei M20-Kabelverschraubungen und einer doppelten Klemmenleiste für Modbus RTU ausgestattet. Die doppelte Ausführung der Modbus-RTU-Klemmen erleichtert und beschleunigt die Verdrahtung des Bussystems für die Auslesung in das übergeordnete System. Kein Einführen von zwei Leitern mehr in eine einzige Klemme. Dank der M20-Verschraubungen lassen sich alle erforderlichen Ausgänge bequem anschließen.
Werkseinstellungen:
Jeder Detektorverpackung liegt ein originales Kalibrierprotokoll des Herstellers in englischer Sprache bei, das die Genauigkeit und Korrektheit der Messung bei Verlassen des Werks bestätigt.
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