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GSH-SF6 Smarter Schwefelhexafluorid-(SF6)-Sensor EVIKON für den Detektor E2639 mit einem Messbereich von 0...2000 ppm. Vorkalibriertes NDIR-Modul mit M12-Steckverbinder, im laufenden Betrieb austauschbar und mit integriertem Kalibrierkalender. Mehr Informationen
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| Detektortyp | Smarter Sensor |
| Gasart | SF6-Schwefelhexafluorid |
| Schutzart IP | IP 65 |
| Gewicht | 0.50 kg |
GSH-SF6 ist ein vorkalibriertes Sensormodul für den Detektor E2639-GSH und dient zur Messung von Schwefelhexafluorid im Bereich von 0...1000 ppm. Es wird über einen M12-Steckverbinder angeschlossen und kann im laufenden Betrieb ausgetauscht werden, ohne das Gehäuse des Detektors zu öffnen. Ein integrierter Kalibrierkalender überwacht den Termin der nächsten Kalibrierung, wobei die Kalibrierung selbst getrennt von der installierten Haupteinheit E2639 mithilfe des SSC-Konfigurators durchgeführt werden kann.
Der Sensor GSH-SF6 ist für die Überwachung von Schwefelhexafluorid in Umgebungen wie Hochspannungsschaltanlagen, Kraftwerken, Umspannwerken, Laboren und weiteren technischen Arbeitsbereichen vorgesehen, in denen SF6 als Isolier- oder Löschmedium in elektrischen Anlagen eingesetzt wird.


Schwefelhexafluorid ist farb- und geruchlos, was es besonders gefährlich macht, da seine Anwesenheit ohne Detektor nicht erkannt werden kann. Es tritt durch Leckagen aus elektrischen Anlagen wie Hochspannungsschaltanlagen, Leistungsschaltern oder Transformatoren aus, in denen es als Isolier- und Löschmedium verwendet wird. Bereits niedrige Konzentrationen von Schwefelhexafluorid können gesundheitliche Probleme wie Atembeschwerden, Schwindel oder Reizungen der Atemwege verursachen, und höhere Konzentrationen können infolge der Sauerstoffverdrängung zum Ersticken führen, da SF6 etwa fünfmal schwerer als Luft ist und sich in Bodennähe ansammelt.
Der Smart-Sensor bietet einen wesentlichen Vorteil bei der Kalibrierung – der gesamte Prozess kann getrennt vom installierten Detektor durchgeführt werden. Während die Haupteinheit E2639-GSH am Installationsort in Betrieb bleibt, kann das Sensormodul GSH entnommen und separat kalibriert werden – in den Räumlichkeiten des Distributors, Integrators oder direkt beim Hersteller Evikon MCI. Hierfür dient der dedizierte SSC-Konfigurator, über den das Modul mit einem Computer verbunden wird. Nach der Kalibrierung wird das GSH-Modul einfach wieder über den M12-Steckverbinder eingesteckt – ohne Öffnen des Gerätegehäuses, ohne komplizierte Arbeitsschritte und ohne Ausfall der gesamten Installation.

Jeder Sensorverpackung liegt ein originales Kalibrierprotokoll des Herstellers in englischer Sprache bei, das die Genauigkeit und Korrektheit der Messung bei Verlassen des Werks bestätigt.
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