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GSH-H2S-2000 Smarter Schwefelwasserstoffsensor (H2S) EVIKON für den Detektor E2639-GSH mit einem Messbereich von 0...2000 ppm. Vorkalibriertes elektrochemisches Modul mit M12-Steckverbinder, im laufenden Betrieb austauschbar und mit integriertem Kalibrierkalender. Mehr Informationen
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| Detektortyp | Smarter Sensor |
| Gasart | H2S - Schwefelwasserstoff |
| Schutzart IP | IP 65 |
| Gewicht | 0.50 kg |
GSH-H2S ist ein vorkalibriertes Sensormodul für den Detektor E2639-GSH und dient zur Messung von Schwefelwasserstoff im Bereich von 0–100 ppm. Der Anschluss erfolgt über einen M12-Steckverbinder, und das Modul kann im laufenden Betrieb ausgetauscht werden, ohne das Gehäuse des Detektors zu öffnen. Ein integrierter Kalibrierkalender überwacht den Termin der nächsten Kalibrierung, wobei die Kalibrierung selbst getrennt von der installierten Haupteinheit E2639 mithilfe des SSC-Konfigurators durchgeführt werden kann.
Der Sensor GSH-H2S ist für die Überwachung von Schwefelwasserstoff in Umgebungen wie Kläranlagen, Kanalisationssystemen, Papierfabriken, Chemiebetrieben, Anlagen zur Verarbeitung von Erdöl und Erdgas sowie weiteren industriellen Anwendungen vorgesehen, in denen es zur Ansammlung dieses toxischen Gases kommen kann. Das Gerät hilft, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber Schwefelwasserstoff zu vermeiden, und trägt zur Sicherheit von Personal und Betrieb bei.

Schwefelwasserstoff ist ein farbloses Gas, das bereits in sehr geringen Konzentrationen an dem typischen Geruch nach faulen Eiern erkennbar ist. Bei höheren Konzentrationen kommt es jedoch zu einer Lähmung des Geruchssinns, sodass seine Anwesenheit ohne Detektor nicht zuverlässig festgestellt werden kann. Er entsteht insbesondere beim biologischen Abbau schwefelhaltiger organischer Stoffe, typischerweise in Kanalisationen, Kläranlagen, landwirtschaftlichen Betrieben oder bei der Förderung und Verarbeitung von Erdöl und Erdgas. Eine Exposition gegenüber Schwefelwasserstoff kann bereits bei niedrigen Konzentrationen Reizungen der Schleimhäute, Übelkeit oder Kopfschmerzen verursachen, während hohe Konzentrationen eine unmittelbare Lebensgefahr darstellen.
Der Smart-Sensor bietet einen wesentlichen Vorteil bei der Kalibrierung – der gesamte Prozess kann getrennt vom installierten Detektor durchgeführt werden. Während die Haupteinheit E2639-GSH am Installationsort in Betrieb bleibt, kann das Sensormodul GSH entnommen und separat kalibriert werden – in den Räumlichkeiten des Distributors, des Integrators oder direkt beim Hersteller Evikon MCI. Hierfür dient der dedizierte SSC-Konfigurator, über den das Modul mit einem Computer verbunden wird. Nach der Kalibrierung wird das GSH-Modul einfach wieder über den M12-Steckverbinder eingesetzt – ohne Öffnen des Gerätegehäuses, ohne komplizierte Arbeitsschritte und ohne Ausfall der gesamten Installation.

Jeder Detektorverpackung liegt ein originales Kalibrierprotokoll des Herstellers in englischer Sprache bei, das die Genauigkeit und Korrektheit der Messung beim Verlassen der Produktion bestätigt.
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