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Ultraschall-Wärmezähler SHARKY 774 compact DN15, qp 0,6 m³/h, mit M-Bus-Schnittstelle. Für die abrechnungsrelevante Wärmemessung in Mehrfamilienhäusern und Übergabestationen. MID-Zulassung Klasse 2. Mehr Informationen
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| Anschlussgröße | DN 15 |
| Anschlusstyp | Außengewinde |
| Druck | PN 16 |
| Durchfluss | 0,6 m3/h |
| M-BUS-Kommunikation | Ja |
| Medientemperatur | 15...90°C |
| Medium | Wasser |
| Messgerätetyp | Ultraschall |
| Gewicht | 1.25 kg |
SHARKY 774 compact ist ein kompakter Ultraschall-Wärmezähler des deutschen Herstellers Diehl Metering. Er dient zur abrechnungsrelevanten Messung des Wärmeenergieverbrauchs in Heizungs- und Kühlsystemen. Diese Variante hat einen Nenndurchfluss qp 0,6 m³/h, die Nennweite DN15 (G¾B) und eine M-Bus-Kommunikationsschnittstelle für die Fernauslesung von Daten.
Der Zähler ist für die abrechnungsrelevante Wärmemessung in Mehrfamilienhäusern, Wohnungsstationen, Heizkreisen mit Wärmepumpen sowie in Kühlsystemen bestimmt. Dank einer Höhe von nur 54 mm über der Rohrachse passt er auch in kompakte Übergabestationen und schmale Installationsschächte, in denen ein mechanischer Zähler unter Umständen nicht genügend Platz hat.
Die Variante qp 0,6 m³/h eignet sich insbesondere für Wohnungen mit geringerer Heizlast und kleiner dimensioniertem Heizkreis. Der niedrige Anlaufdurchfluss von 1 l/h gewährleistet, dass der Zähler auch sehr kleine Verbräuche erfasst, wie sie für Niedrigenergie- und Passivgebäude typisch sind. Er ist ideal für Immobilienverwalter, TGA-Planer und Installationsbetriebe, die einen zertifizierten Zähler für die Verteilung der Wärmekosten auf die Endverbraucher benötigen.

Messprinzip
Kein Verschleiß, geringer Druckverlust
1:100
Dynamikbereich qp/qi
Lebensdauer
Für M-Bus-Betrieb, Batterie 2× AA
12
Jahre Lebensdauer
Beständigkeit
Elektromagnetische Beständigkeit nach MID
E2 + M2
Beständigkeitsklasse

Der Zähler ermittelt den Durchfluss nach dem Laufzeitmessverfahren des Ultraschallsignals (Transit-Time). Im Rohr befinden sich keine beweglichen Teile – mechanischer Verschleiß entfällt somit, und der Zähler behält seine Genauigkeit über die gesamte Lebensdauer. Der niedrige Anlaufwert des Durchflusses (1 l/h bei qp 0,6 m³/h) gewährleistet, dass der Zähler auch kleine Verbräuche erfasst, wie sie für Wohnungen mit sparsamer Regelung typisch sind.
Ultraschall ist unempfindlich gegenüber Schwebstoffen im Heizungswasser, wodurch das Gerät auch in Anlagen zuverlässig arbeitet, in denen mechanische Zähler häufig verschmutzen.
Der Zähler ist mit einer M-Bus-Schnittstelle gemäß EN 13757-3 ausgestattet. Die Daten werden über zwei unpolarisierte Leiter übertragen, die Schnittstelle ist galvanisch getrennt und unterstützt die automatische Erkennung der Übertragungsraten 300 und 2.400 Baud. Das konfigurierbare Telegramm ermöglicht das Auslesen von aktueller Energie, Leistung, Volumen, Durchfluss, Temperaturen und historischen Daten.
Der aktuelle Verbrauch wird alle 2 Sekunden neu berechnet, die Temperaturen werden alle 16 Sekunden aktualisiert – der Betreiber sieht in der Zentrale somit jederzeit den aktuellen Anlagenzustand.
Technische Parameter:
Ein Ultraschallzähler hat keine beweglichen Teile, sodass er im Betrieb keinem mechanischen Verschleiß unterliegt und seine Genauigkeit über die gesamte Lebensdauer beibehält. Er erreicht geringere Druckverluste, hat einen größeren Dynamikbereich (qp/qi bis 1:100) und erfasst selbst sehr kleine Durchflüsse ab 1 l/h. Gleichzeitig ist er unempfindlich gegenüber Verunreinigungen und Schwebstoffen im Heizungswasser, auf die mechanische Zähler anfällig reagieren.
Die Variante qp 0,6 m³/h ist für niedrigere Durchflüsse ausgelegt – typischerweise für Wohnungen mit geringerer Heizlast, Niedrigenergie- und Passivgebäude oder Kreise mit Wärmepumpe. Der Maximaldurchfluss qs beträgt 1,2 m³/h; ein dauerhafter Betrieb oberhalb dieses Werts ist nicht zulässig. Wenn der Auslegungsdurchfluss 1 m³/h überschreitet oder sich diesem Wert nähert, wählen Sie die Variante qp 1,5 m³/h. Bei Unterdimensionierung arbeitet der Zähler an der Überlastgrenze und seine Lebensdauer verkürzt sich; bei Überdimensionierung kann dagegen die Auflösung im unteren Bereich der Durchflusskennlinie fehlen.
M-Bus (Meter-Bus) ist ein standardisierter Bus für die Fernauslesung von Zählern gemäß EN 13757-3. Der Zähler wird über eine unpolarisierte Zweidrahtleitung an einen M-Bus-Master (Wandler oder Konzentrator) angeschlossen, der die Daten sammelt und an das übergeordnete System weitergibt. Die Kommunikation ist galvanisch getrennt und unterstützt die automatische Erkennung der Geschwindigkeiten 300 und 2.400 Baud. Neben M-Bus steht auch eine optische ZVEI-Schnittstelle für die lokale Serviceauslesung zur Verfügung.
Der Zähler kann in beliebiger Lage montiert werden – waagerecht, senkrecht an Steig- oder Fallleitungen sowie auch in über Kopf gedrehter Position oberhalb der Rohrachse. Die Unabhängigkeit von der Einbaulage ergibt sich aus dem Ultraschall-Messprinzip, das keine Beruhigungsstrecken vor und hinter dem Zähler in dem Umfang benötigt wie mechanische Wasserzähler.
Bei der M-Bus-Variante hält die Batterie unter Standardbetriebsbedingungen bis zu 12 Jahre. Eine höhere Umgebungstemperatur verkürzt die Lebensdauer – daher wird ein Betrieb unter 35 °C empfohlen. Die Batterie kann im laufenden Betrieb nicht eigenständig ausgetauscht werden; der Austausch wird von einem Servicelabor des Herstellers durchgeführt.
Ja. Der SHARKY 774 compact ist gemäß MID-Richtlinie (DE-13-MI004-PTB008) in Genauigkeitsklasse 2 und für Kühlung gemäß PTB K7.2 zugelassen. Damit erfüllt er die Voraussetzungen für ein eichpflichtiges Messgerät zur Abrechnung von Wärme und Kälte. Der Zähler gehört zur Umgebungsklasse E2 (elektromagnetische Beständigkeit) und M2 (mechanische Beständigkeit) und ist somit weniger anfällig für Störungen durch PWM-Umwälzpumpen und ähnliche Quellen.
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