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Detektor für freigesetzte Gase EVIKON E2673 zur frühzeitigen Erkennung von Wasserstoff und Elektrolytdämpfen in Lithium-Ionen-Batteriesystemen. Geeignet für BESS, Rechenzentren, USV-Räume und Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Mehr Informationen
Standardlieferung: 2-3 Werktage. Expresslieferung: 1-2 Werktage.
| Abmessungen (H x B x T) | 94 × 56 × 32 mm |
| Ausgangssignal | ModBus RTU RS485 |
| Detektortyp | Für DIN-Schiene, An die Wand |
| Gasart | VOC-Flüchtige organische Verbindungen, H2-Wasserstoff |
| Messbereich | 0...500 VOC-Index, 0...100% UEG H2 |
| Messbereich der Feuchtigkeit | 0 – 100% rF |
| Schutzart IP | IP 40 |
| Stromversorgung | 10...36 VDC |
| Temperaturbereich | -40...75 °C |
| Gewicht | 1.00 kg |
Evikon E2673 ist ein Detektor für freigesetzte Gase (Off-Gassing), der zur frühzeitigen Erkennung eines thermischen Durchgehens (Thermal Runaway) von Lithium-Ionen-Batterien bestimmt ist. Er misst gleichzeitig Wasserstoff (H₂), flüchtige organische Verbindungen (VOC), die relative Luftfeuchtigkeit und die Temperatur und deckt damit die wichtigsten Umgebungsparameter in Batteriespeichern und Rechenzentren mit nur einem Gerät ab.
Der E2673 ist für Anwendungen ausgelegt, bei denen die Gefahr eines Gasaustritts aus Lithium-Ionen-Batterien besteht oder bei denen die Luftqualität in der Nähe von Starkstromanlagen überwacht werden muss. Typische Einsatzbereiche sind Batteriespeicher (BESS), Rechenzentren und USV-Räume, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sowie Batterieproduktionsanlagen. Das kompakte Aluminiumgehäuse mit den Abmessungen 94 × 56 × 32 mm ermöglicht die Montage auch in platzbeschränkten Batterieracks – direkt auf der DIN-Schiene oder mit dem mitgelieferten Wandhalter.

Zwei Sensoren in einem
Wärmeleitfähigkeit für Wasserstoff + MOS für Elektrolytdämpfe
2-in-1
erfasst schnelles wie langsames Off-Gassing
Keine Kalibrierung vor Ort
Wartungsfrei und ohne Kalibrierung vor Ort, Selbstdiagnose beim Start und während des Betriebs
15
Jahre erwartete Lebensdauer
Einsatz in explosionsgefährdeter Umgebung
Sichere Bereiche sowie Zone 2, gemäß EN 60079-0/-7/-29-0/-3 und den Richtlinien 2014/30/EU und 2014/34/EU
Zone 2
PD2, FM 6320 in Bearbeitung
Für Wasserstoff nutzt der Detektor das Wärmeleitfähigkeitsprinzip mit einem Messbereich von 0–100 % UEG und einer Auflösung von 0,02 % UEG. Für flüchtige organische Verbindungen (einschließlich der Elektrolytdämpfe DEC und DEMC, die bei der Degradation von Zellen freigesetzt werden) kommt ein MOS-Sensor mit einem Index von 0–500 zum Einsatz. Die Aufwärmzeit beträgt bis zu 1 Minute, die Ansprechzeit bis zu 20 Sekunden. Die Probenahme erfolgt durch Diffusion – das Gas gelangt durch natürliche Luftzirkulation zu den Sensoren, sodass weder eine Pumpe noch eine Probenahmeleitung erforderlich ist.
Neben Gasen misst der Detektor auch die relative Luftfeuchtigkeit im Bereich von 0–100 % rF und die Umgebungstemperatur im Bereich von -40 bis +85 °C mit einer Genauigkeit von < 2 % rF und < 0,3 °C. Die Überwachung dieser Werte hilft, das Risiko elektrostatischer Entladungen, von Kurzschlüssen und einer Überhitzung der Anlagen zu reduzieren – ein separates Umgebungsfühler ist daher nicht erforderlich.
Der Detektor verfügt über drei SPST-Relais in NC-Logik – zwei für Alarme und eines zur Störungsmeldung, ausgelegt für 300 mA / 30 VDC. Für die Integration in übergeordnete Systeme steht eine RS485-Schnittstelle mit Modbus-RTU-Protokoll (19200 Baud) zur Verfügung, sodass sich das Gerät an gängige Brandschutzsysteme und SCADA anbinden lässt. Der Status wird über drei LEDs angezeigt – Versorgung (grün), Störung (gelb) und Alarm (rot).

Werkseinstellungen:
Bei der Degradation und beim thermischen Durchgehen von Lithium-Ionen-Zellen wird ein Gasgemisch freigesetzt – zu den typischsten Bestandteilen gehören Wasserstoff und Elektrolytdämpfe (flüchtige organische Verbindungen, z. B. DEC und DEMC). Wasserstoff entsteht schnell bei der Entlüftung der Zelle, VOC können bereits früher bei langsamerem Off-Gassing auftreten. Die gleichzeitige Detektion beider Gruppen ermöglicht es, einen Zellfehler in einer früheren Phase zu erkennen, als wenn nur ein Gastyp überwacht würde.
Es stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Die erste sind drei SPST-Relaisausgänge in NC-Logik (300 mA / 30 VDC) – zwei für Alarmzustände und einer zur Störungsmeldung. Sie eignen sich für die direkte Anbindung an eine Brandmeldezentrale oder einfache Eingangskarten. Die zweite Möglichkeit ist RS485 mit Modbus-RTU-Protokoll (19200 Baud), über die das Gerät in SCADA, BMS oder ein anderes Gebäudeleitsystem eingebunden wird und alle Messwerte digital übertragen werden.
Ja. Die Alarmschwelle für Wasserstoff ist im Bereich von 10–40 % UEG H₂ benutzerseitig einstellbar, sodass sie an die Anforderungen des Projekts oder des Brandschutzkonzepts angepasst werden kann. Der Detektionsbereich des Sensors selbst bleibt bei 0–100 % UEG.
Das Gehäuse hat die Abmessungen 94 × 56 × 32 mm und passt damit auch in platzbeschränkte BESS-Racks und Rechenzentren. Standardmäßig erfolgt die Montage auf einer DIN-Schiene, alternativ direkt an der Wand mit dem im Lieferumfang enthaltenen Montagehalter. Die Detektion erfolgt diffusiv – das Gas gelangt durch natürliche Luftzirkulation zu den Sensoren, eine Pumpe oder Probenahmeleitung ist nicht erforderlich.
IP40 bedeutet, dass das Gehäuse gegen das Eindringen fester Fremdkörper ab 1 mm geschützt ist, jedoch nicht gegen Wasser. Der Detektor wird daher in Innenräumen montiert (BESS-Schrank, Rechenzentrum, Technikraum) – nicht im Freien und nicht an Orten, an denen er direkt besprüht werden könnte. Die Gasaufnahme erfolgt durch Diffusion über das Gerätegehäuse.
Auf Ihre Anfragen zu Produkten antworten wir so schnell wie möglich, in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
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