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Edelstahl-Magnetventil Tork T-GSZ104 3/4" 24 V DC NC EPDM (SS1000.04.170E.24VDC)

  • 4 Variante

Edelstahl-Magnetventil Tork T-GSZ104 3/4" 24 V DC NC EPDM (SS1000.04.170E.24VDC)

TORK
  • Produktcode: SS1000.04.170E.24VDC
  • Hersteller-Code: SS1000.04.170E.24VDC
  • Garantie: 2 Jahre

Edelstahl-Magnetventil Tork T-GSZ104 G3/4" mit EPDM-Dichtung für Wasser, Luft und inerte Gase. Normalerweise geschlossen, benötigt keinen Differenzdruck. Max. Druck Flüssigkeit 10 bar, Medium bis 130 °C, 24 V DC. Mehr Informationen

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Produktvarianten

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Parameter und Kataloge

Anschlussgröße 3/4"
Dichtung EPDM
Druckbereich 0...10 bar
Funktion Ohne Spannung geschlossen
Medientemperatur -10...80 °C
Nennweite DN 20
Schutzart IP IP 65
Stromversorgung 24 VDC
Gewicht 0.95 kg

Tork T-GSZ104 ist ein 2/2-Wege-Edelstahl-Magnetventil der Baureihe SS1000 mit G3/4"-Gewinde, ausgelegt für stromlos geschlossene (NC) Anwendungen mit Null-Differenzdruck. Die EPDM-Dichtung ermöglicht den Betrieb mit Medien bis 130 °C. Das Ventil ist servounterstützt und benötigt daher zum Öffnen keinen Mindestdifferenzdruck am Eingang – es funktioniert auch bei ΔP = 0 bar.

Einsatzbereiche des Ventils

Das Ventil T-GSZ104 eignet sich überall dort, wo der Durchfluss von Wasser, Luft, Inertgasen oder leichten Ölen in Edelstahlrohrleitungen zuverlässig gesteuert werden muss. Typische Einsatzbereiche sind industrielle Wasch- und Spüllinien, Lebensmittel- und Pharmaanlagen mit Anforderungen an korrosionsbeständige Werkstoffe, Kühl- und Klimaanlagen, Kläranlagen, Labor- und Analysegeräte oder Dampfleitungen mit Kondensat. Dank der Schutzart IP65 hält das Ventil auch feuchten Betriebsumgebungen problemlos stand.

Edelstahl-Magnetventil Tork T-GSZ104 G3/4
Konstruktionsschnitt und Maßzeichnung des Ventils Tork SS1000 G3/4

Konstruktion und Materialausführung

Das Ventilgehäuse sowie alle Innenteile (Sitz, Ankerrohr, Federn) bestehen aus Edelstahl. Der Schattierungsring ist aus Kupfer gemäß EN 12735-1 gefertigt. Die Standarddichtung NBR kann je nach Medium durch EPDM (bis 130 °C) oder Viton (bis 160 °C) ersetzt werden. Die Spule der Isolationsklasse H (180 °C) ist für 100 % Einschaltdauer (ED 100 %) ausgelegt und mit Glasfaser vergossen. Der elektrische Anschluss erfolgt über einen Standardstecker DIN 43650 / ISO 4400 Form A für Kabel mit 6–8 mm Durchmesser. Das Ventil kann in beliebiger Einbaulage montiert werden.

Technische Parameter (SS1000.04 – G3/4"):

  • Anschluss: G3/4" (BSP); auf Anfrage NPT
  • Öffnungsdurchmesser (Orifice): 17 mm
  • Min. Differenzdruck: 0 bar (ΔP = 0)
  • Max. Druck – Flüssigkeiten: 10 bar
  • Max. Druck – Gase: 16 bar
  • Kv-Wert: 90 l/min
  • Dichtung (diese Ausführung): EPDM, –10 °C … +130 °C
  • Gewicht: 0,875 kg
  • Versorgungsspannung: 24 V DC
  • Leistungsaufnahme der Spule C40: 24 V DC 48 W (Standard); 24 V DC 20 W (auf Anfrage)
  • Schutzart: IP65 (IP68 auf Anfrage)
  • Umgebungstemperatur: –10 °C … +60 °C
  • Isolationsklasse der Spule: H (180 °C) gemäß IEC 85
  • Einschaltdauer: ED 100 %
  • Öffnungszeit: 400–1 600 ms
  • Schließzeit: 1 000–2 000 ms

Häufige Fragen

NC (Normally Closed – stromlos geschlossen) bedeutet, dass das Ventil ohne Spannungsversorgung geschlossen ist und der Mediendurchfluss unterbrochen wird. Nach Anlegen von 24 V DC wird die Spule aktiviert, der Anker hebt an und das Ventil öffnet. Diese Ausführung wird dort gewählt, wo es bei einem Stromausfall sicherer ist, das Medium nicht weiterzuleiten – beispielsweise bei Notabsperrungen oder an Maschineneingängen.

Ja. Es handelt sich um ein servounterstütztes Ventil mit Hilfskolben, das auch bei null Differenzdruck öffnen kann. Im Gegensatz zu rein vorgesteuerten Ventilen kann dieser Typ daher auch in Schwerkraftsystemen, Behältern oder bei sehr niedrigem Eingangsdruck arbeiten. Der für die Funktion erforderliche Mindestdruck am Eingang beträgt 0 bar.

Servounterstützte Ventile arbeiten mit kleinen Kalibrierbohrungen im Hilfskolben. Mechanische Verunreinigungen im Medium können diese Öffnungen verstopfen und dazu führen, dass das Ventil nicht öffnet oder schließt. Der Hersteller empfiehlt daher, vor dem Ventil einen Siebfilter vorzusehen – standardmäßig mit einer Maschenweite von 100–200 µm. Für Wasser werden am häufigsten Gewinde-Siebfilter mit entsprechendem Nenndurchmesser verwendet.

Das Ventil kann in jeder Einbaulage installiert werden – horizontal, vertikal oder schräg – ohne Beeinträchtigung seiner Funktion. Die einzige Bedingung ist, dass die Spule vertikal (senkrecht nach oben) ausgerichtet ist, was bei der üblichen Installation in eine waagerechte Rohrleitung automatisch erfüllt ist. Diese Flexibilität erleichtert den Einbau in beengten Platzverhältnissen.

Ja. Die Standard-Schutzart der Spule ist IP65. Auf Anfrage ist eine Ausführung in IP68 für Anwendungen mit möglichem zeitweiligem Untertauchen erhältlich. Für explosionsgefährdete Bereiche (ATEX / exproof) bietet der Hersteller eine spezielle Spule an – diese Variante muss bei der Bestellung angegeben werden. Ebenfalls auf Anfrage ist eine Haltespule (Latching) der Serie C62 für 12–24 V DC / 10 W erhältlich, die das Ventil ohne dauerhaften Energieverbrauch offen hält.

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