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Die Erkennung von giftigen und brennbaren Gasen ist ein sehr wichtiges Sicherheitselement in Haushalten, Garagen und an Arbeitsplätzen, an denen ein Austritt droht. Wir bieten Ihnen einen kurzen Überblick darüber, wie man Detektoren auswählt und wo man sie platziert.
Autos erzeugen giftige Abgase, die gesundheitsschädlich sind und Vergiftungen verursachen können. Ihre Konzentration ist insbesondere in Parkhäusern und Tiefgaragen hoch. Es handelt sich vor allem um:
Betreiber von Tiefgaragen und Parkhäusern sind daher gesetzlich verpflichtet, die Konzentration der Abgase mittels Sensoren zu überwachen, für ausreichende Belüftung der Räume zu sorgen und ein Warnsystem zu installieren. Die entsprechende Norm ČSN 736058 legt konkret die Pflicht zur Erkennung von Kohlenmonoxid fest und bestimmt die Mindestanforderungen an Belüftung sowie weitere bauliche Anpassungen und technische Einrichtungen von Sammelgaragen.
Eine spezielle Kategorie sind Parkplätze, auf denen die Einfahrt von Autos mit LPG (Flüssiggas oder Kohlenwasserstoffgas), CNG (komprimiertes Erdgas) oder LNG (verflüssigtes Erdgas) Antrieb erlaubt ist. Die Einfahrt dieser Autos in Parkhäuser und Tiefgaragen war bis vor kurzem völlig verboten. Jetzt kann ihre Einfahrt erlaubt werden, vorausgesetzt, dass der betreffende Parkplatz neben der oben genannten Norm für Sammelgaragen auch weitere Bedingungen erfüllt.
Bei Autos mit Gasantrieb besteht nämlich Explosionsgefahr. Eine notwendige Bedingung für den Betrieb dieser Parkhäuser ist daher die bauliche und brandschutztechnische Anpassung gemäß den geltenden Normen sowie die Ausstattung mit Gasaustrittssensoren, die in Verbindung mit der Belüftungs- und Brandschutzeinrichtung sowie dem Warnsystem stehen.
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Die Gasdetektion in Garagen unterliegt strengen Normen.
Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, die Sicherheit seiner Mitarbeiter bei der Arbeit zu gewährleisten. Die Arbeitsschutzregeln sind dabei sehr individuell und hängen davon ab, welche Risiken für die Gesundheit und das Leben der Menschen an einem bestimmten Arbeitsplatz bestehen. Wenn am Arbeitsplatz brennbares oder giftiges Gas vorhanden ist, ist der Schutz vor dessen Austritt ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitsschutzes.
In der Industrie und in öffentlichen Gebäuden handelt es sich am häufigsten um folgende gefährliche Gase:
Arbeitgeber müssen am Arbeitsplatz eine ausreichende Anzahl entsprechender Gasdetektoren installieren, die geltenden Normen für die bauliche und technische Ausstattung von Gebäuden einhalten und die Mitarbeiter regelmäßig im Bereich Arbeitsschutz schulen.
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In der Industrie ist die Installation von Gasdetektoren ein unverzichtbarer Bestandteil des Arbeitsschutzes.
In Haushalten, in denen Erdgas oder Gas aus Propan-Butan-Flaschen verwendet wird, sollte ein Detektor für brennbare Gase und Kohlenmonoxid nicht fehlen. Diese Gase stellen ein großes Risiko für Gesundheit und Eigentum dar und ihr Austritt kann nur durch richtig installierte Detektoren sicher erkannt werden.
Auch wenn Erdgas einen starken und spezifischen Geruch hat, sollte man sich keinesfalls darauf verlassen, dass man es rechtzeitig riecht. Wenn nämlich Gas in einem Raum austritt, in dem man sich normalerweise nicht aufhält, oder wenn man nicht zu Hause ist, schläft oder aufgrund einer Krankheit einen eingeschränkten Geruchssinn hat, kann man den Austritt nicht mit den Sinnen erkennen. Bei einem Austritt von Erdgas besteht Explosions- und Brandgefahr.
Kohlenmonoxid ist weder sichtbar noch riechbar und kann eine tödliche Vergiftung verursachen. Es entsteht bei unvollständiger Verbrennung, nicht nur bei Gasgeräten, sondern auch bei Feststoffkesseln oder Kaminen.
Zu den häufigsten Gründen für den Austritt von brennbarem Gas im Haushalt gehören:
Erdgas- und CO-Detektoren für den Haushalt sind mit akustischen oder visuellen Signalen ausgestattet, idealerweise in Kombination.
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Die häufigste Quelle für den Austritt von Erdgas in Haushalten ist der Gasherd.
Die Installation eines Detektors im Haushalt kann in Eigenregie erfolgen, bei der Platzierung in Garagen oder in der Industrie muss die Installation Fachleuten überlassen werden. Generell werden Gasdetektoren je nach Dichte des zu erfassenden Gases im Vergleich zur Luft platziert: leichter als Luft, schwerer als Luft oder gleichmäßig verteilt.
Zu den Gasen, die leichter als Luft sind, gehört insbesondere Erdgas, und diese Detektoren werden unter der Decke platziert. Im Gegensatz dazu ist Propan-Butan schwerer als Luft, daher werden die Detektoren über dem Boden platziert. In etwa Augenhöhe werden CO2 (Kohlendioxid)- und CO (Kohlenmonoxid)-Detektoren platziert, die etwa das gleiche Gewicht wie Luft haben.
Bei der Platzierung ist darauf zu achten, dass das austretende Gas frei zum Detektor strömen kann, daher dürfen zwischen der möglichen Austrittsquelle und dem Detektor keine Hindernisse, aber auch keine Zugluftgefahr bestehen. Detektoren sollten daher nicht in der Nähe von Türen, Fenstern, Ventilatoren und Dunstabzugshauben installiert werden. Die Empfindlichkeit der Detektoren kann auch durch Feuchtigkeit beeinträchtigt werden, daher ist bei der Verwendung im Badezimmer ein Detektor mit IP-Schutz erforderlich.
Gasdetektoren erfordern keine spezielle Wartung, es ist jedoch notwendig, ihre Verschmutzung beispielsweise durch Staub oder Fett vom Kochen zu verhindern. Detektoren funktionieren in der Regel mit Batterien, daher muss deren Lebensdauer überwacht werden. Weniger praktisch sind Detektoren, die aus dem Stromnetz gespeist werden, da man bei der Installation durch die Anordnung der Steckdosen und die Kabellänge eingeschränkt ist, zudem funktionieren diese Gasdetektoren bei Stromausfall nicht.
Die Kalibrierung von Gasdetektoren, also die Einstellung der Grenzkonzentration, bei der der Alarm ausgelöst wird, erfolgt bereits in der Produktion. Bei der Verwendung von Detektoren in Garagen und der Industrie sind jedoch regelmäßige Überprüfungen und Kalibrierungen erforderlich.