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Autos fahren heute mit verschiedenen Kraftstoffarten. Moderne Trends alternativer Fahrzeugantriebe müssen sich auch in der Ausstattung von Parkhäusern und Tiefgaragen widerspiegeln. In Tiefgaragen bewegen sich viele Menschen, und gleichzeitig erzeugen ankommende Autos giftige Abgase. Es ist daher notwendig, Menschen vor der Gefahr einer Vergiftung zu schützen. Die wichtigsten Elemente, die wir bei der Emissionsmessung überwachen, sind Kohlenmonoxid (CO), unverbrannte Kohlenwasserstoffe (HC), Stickoxide (NOx) und Ruß (PM). Um eine sichere Umgebung zu gewährleisten, muss die Garage mit einer Zwangsbelüftung und einem Detektionssystem ausgestattet sein. Gemäß der gültigen Norm ČSN 73 6058 - Einzel-, Reihen- und Sammelgaragen wird die Konzentration von Kohlenmonoxid CO überwacht. Bei der Zulassung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben in Tiefgaragen muss auch ein entsprechendes Detektions- und Belüftungssystem vorhanden sein.
Kohlenmonoxid ist ein farbloses, geschmackloses und geruchloses Gas, das nicht reizend ist. Es ist leichter als Luft, kann sich aber mit Luft vermischen. Es entsteht durch unvollständige Verbrennung. Für die Detektion von Kohlenmonoxid in Tiefgaragen gibt es zwei Ansätze, zwei mögliche Lösungen. Die erste ist die zweistufige Detektion gemäß ČSN 736058, bei der die CO-Konzentration bei 26 ppm und 50 ppm überwacht wird. Diese Werte ergeben sich aus den maximal zulässigen Grenzwerten für die Gesundheit des Menschen. Die höchste zulässige CO-Konzentration ist für einen 30-minütigen Aufenthalt von Personen in der Garage auf 50 ppm festgelegt. Über die maximale Aufenthaltsdauer von 30 Minuten müssen die Personen in der Garage informiert werden. Der zweite Wert ist in Bezug auf die 8-stündige Arbeitszeit des Personals vorgeschrieben, wobei der höchste Expositionsgrenzwert (PEL) 26 ppm beträgt. Die Norm schreibt die Verwendung von mindestens einem Sensor pro 400 m2 vor. Es wird angenommen, dass die Konzentrationen anderer Schadstoffe (Stickoxide, Kohlenwasserstoffe, Benzol C6H6, Partikel) bei einer Belüftung, die nach dem Luftdurchsatz für die CO-Abfuhr ausgelegt ist, unter dem zulässigen Grenzwert liegen.
Angesichts des hohen Drucks auf die Ökologie von Autos nimmt die Menge der von Autos emittierten Schadstoffe ab. Die aktuelle Fahrzeugzusammensetzung ist unterschiedlich, die Emissionen von Ottomotoren sind wesentlich niedriger als früher. Stickoxide haben ähnliche Wirkungen wie Kohlenmonoxid, sie greifen die Lungen und Schleimhäute an. Sie entstehen im Motor bei hohen Temperaturen und Drücken während der Verbrennung bei übermäßigem Sauerstoffüberschuss. Einige der Stickoxide sind gesundheitsschädlich. Maßnahmen zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs können zu einem Anstieg des Anteils von Stickoxiden in den Abgasen führen. Die europäische Norm EN 50 545-1 gibt die Grenzwerte in einer detaillierteren Struktur als ČSN an. Diese Norm schreibt die Überwachung von drei Konzentrationsstufen von CO, NO2 und NO vor.
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Zielgas |
Warnschwelle 1 |
Warnschwelle 2 |
Warnschwelle 3 |
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CO |
30ppm |
60ppm |
130ppm |
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NO |
3ppm |
6ppm |
15ppm |
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NO2 |
10ppm |
20ppm |
50ppm |
In Übereinstimmung mit den tschechischen und europäischen normativen Anforderungen können Evikon-Detektionssysteme verwendet werden. Um ein funktionales Detektionssystem zu erstellen, müssen mehrere Elemente verwendet werden. Das grundlegende Element ist der eigene Sensor zur Konzentrationsmessung des Zielgases. Es können einzelne Sensoren oder kombinierte Sensoren verwendet werden. Die Information über die aktuelle Konzentration der einzelnen Sensoren wird von einer geeigneten Zentrale verarbeitet, die ein Signal an das Personal sendet, den Betriebs-, Brand- und Notfalllüftung aktiviert. Nicht zuletzt werden die in der Garage befindlichen Personen über die Gefahr informiert. Als zusätzliche Elemente des Systems bieten wir eine Sirene und optische Warnschilder an.
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Zentrale: PBX-COMBI10 |
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CO-Konzentrationssensor: E2618-CO |
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Zentrale PBX-CUSTOM10 |
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CO-Konzentrationssensor: E2618-CO |
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NO2-Konzentrationssensor: E2618-NO2 |
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Kombinierter Sensor: E2660-CO-NO2-RP3 |
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Ein weiteres großes Kapitel ist die Problematik der früher verbotenen Einfahrten von Fahrzeugen mit LPG-, CNG-, LNG- oder Wasserstoffantrieben. Die heutige Gesetzgebung und Normen erlauben diese Einfahrten, wenn die Garage für diese Fahrzeuge ausreichend ausgestattet ist. Die Normen ČSN 73 6058 und ČSN 73 0804 beschreiben das Parken von Fahrzeugen auch mit gasförmigen Brennstoffen in Sammelgaragen. Die Garage muss mit einem Detektionssystem für das Austreten alternativer Brennstoffe und einer effektiven Zwangsbelüftung ausgestattet sein. Aus Sicht der Detektion gefährlicher Gase schreiben die Normen Schaltstufen bei 10% UEG (Untere Explosionsgrenze), 20% UEG und 50% UEG vor. Bei der ersten Stufe wird die Betriebsbelüftung aktiviert, bei der zweiten die Notfallbelüftung und bei der dritten wird der Feueralarm ausgelöst. Unter Berücksichtigung der Sicherheit der Personen in den Garagen kann der Feueralarm bereits bei 20% UEG ausgelöst werden.
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Zentrale PBX-CUSTOM10 |
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CO-Konzentrationssensor: E2618-CO |
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CNG/LPG/H2-Konzentrationssensor: E2618-LEL |
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Kombinierter Sensor: E2660 |
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