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Die Messung des Wärmeverbrauchs ist nicht nur für die korrekte Kostenverteilung wichtig, sondern auch um Einsparpotenziale zu identifizieren. In einigen Fällen schreibt das Gesetz sogar die Installation von Wärmezählern vor. Erfahren Sie, wie Ultraschall-Wärmezähler funktionieren und welche Vorteile sie bieten.
Wärmezähler für Heizkörper sind ein integraler Bestandteil von Heizsystemen in Wohn-, Gewerbe- und Industriegebäuden, in denen es mehrere Eigentümer oder Mieter gibt. Je nach Messmethode werden Wärmezähler in elektronische und ultraschallbasierte unterteilt. Bei elektronischen Heizungszählern ist das Messprinzip relativ einfach, aber auch weniger genau – der Wasserstrom dreht ein Schaufelrad, und der Zähler erfasst dessen Drehgeschwindigkeit, um den Durchfluss des Wärmeträgermediums zu messen.
Für genauere Messungen und anspruchsvollere Anwendungen empfehlen wir Ultraschall-Wärmezähler, die nicht nur genauer, sondern auch robuster sind.
Ultraschall-Wärmezähler messen die Durchlaufzeit von Ultraschallwellen durch das Wärmeträgermedium. Zwei Ultraschallwandler senden abwechselnd Ultraschallwellen in Flussrichtung und gegen die Flussrichtung. Diese Wellen beschleunigen in Flussrichtung und verlangsamen in der Gegenrichtung.
Die Einheit misst die Zeit, die die Ultraschallwellen benötigen, um die Distanz zwischen den Wandlern hin und zurück zu überwinden. Aus der Zeitdifferenz in den Gegenrichtungen lässt sich der Durchfluss und damit auch der Wärmeverbrauch genau bestimmen.
Dank fortschrittlicher Technologien und Zusatzfunktionen bieten Ultraschall-Wärmezähler eine Reihe von Vorteilen:

Ultraschall-Wärmezähler Enbra mit Fernablesung. Quelle: Bola.cz
Ultraschall-Wärmezähler werden traditionell vor allem in der Industrie eingesetzt, wo hohe Anforderungen an die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Messung bestehen – insbesondere in Branchen, in denen die präzise Temperaturregelung für technologische Prozesse entscheidend ist. Sie werden aber auch von Fernwärmeunternehmen genutzt, die damit die Wärmeverteilung überwachen und optimieren können.
Dank ihrer Vorteile werden Ultraschall-Wärmezähler für Heizkörper zunehmend auch in Wohngebäuden bevorzugt.
Die Installation von Wärmezählern ist gesetzlich vorgeschrieben in allen Gebäuden mit mehreren Einheiten. Diese Verpflichtung wird durch das Gesetz Nr. 318/2012 Sb. § 7 Absatz 4 geregelt: Der Bauherr, der Eigentümer des Gebäudes oder die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer sind verpflichtet, die inneren Wärmegeräte der Gebäude mit Geräten auszustatten, die die Lieferung von Wärmeenergie an die Endnutzer in dem durch die Durchführungsverordnung festgelegten Umfang regeln und registrieren; der Endnutzer ist verpflichtet, die Installation, Wartung und Kontrolle dieser Geräte zu ermöglichen.
Jeder Wärmezähler muss zudem vom Tschechischen Metrologischen Institut oder einem der autorisierten metrologischen Zentren überprüft (geeicht) werden. Die Frist für den Austausch der Plombe beträgt 5 Jahre. Heizungszähler dürfen nicht unsachgemäß manipuliert werden. Wenn der Eigentümer oder Verwalter des Gebäudes diese Pflichten nicht erfüllt, können die Abnehmer die gemessenen Daten in Frage stellen.

Wärmezähler Siemens zur Messung des Wärmeverbrauchs in Fern- und Nahwärmesystemen. Quelle: Bola.cz
Die Entwicklung im Bereich der Heizung und Wärmemessung geht in zwei Hauptrichtungen – Automatisierung und Nachhaltigkeit. Der moderne Bau berücksichtigt die Minimierung des CO2-Fußabdrucks von Gebäuden und die Effizienzsteigerung ihrer Verwaltung, einschließlich der Heizung.
In Zukunft ist zu erwarten, dass Heizsysteme zunehmend Teil komplexer und ausgeklügelter intelligenter Systeme sein werden, sowohl in Haushalten als auch in gewerblichen, öffentlichen und industriellen Gebäuden. Informationen über den Verbrauch werden von einem zentralen Server gesammelt, ohne dass eine Ablesung erforderlich ist, ebenso wird die Datenverarbeitung und Kostenverteilung automatisiert sein.
Fortschrittliche Ultraschall-Wärmezähler mit Fernablesung bieten Gebäudeverwaltern wertvolle Daten über den Verbrauch an verschiedenen Abnahmestellen und in verschiedenen Zeitabschnitten. Dank intelligenter Software können diese Daten zur Optimierung der Heizung, zur Senkung des Energieverbrauchs und damit zu einem nachhaltigeren Betrieb der Gebäude genutzt werden.