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Wie funktionieren Fernablesungen von Wärmezählern und für wen sind sie verpflichtend?

In jedem Gebäude, in dem es mehrere Eigentümer oder Mieter gibt, müssen Wärmezähler oder Heizkostenverteiler installiert sein. Die Daten daraus werden zur Abrechnung der Heizkosten verwendet, können aber auch als Grundlage für Sparmaßnahmen dienen. Die Daten der Messgeräte können manuell oder automatisiert erfasst werden. Erfahren Sie, welche Vorteile Fernablesungen bieten und was die Gesetzgebung über die Wärmemessung sagt.

Wie funktionieren Fernablesungen von Wärmezählern

Die meisten von uns kennen es. Einmal im Jahr erscheint am Eingang eines Wohnhauses oder Bürokomplexes eine Mitteilung mit dem Termin für die Wärmezählerablesung. Jeder Eigentümer oder Mieter muss zu diesem Termin seine Einheit zugänglich machen, andernfalls drohen ihm Sanktionen wegen Vertragsverletzung und die Berechnung höherer als tatsächlicher Kosten.

Manuelle Ablesungen sind unpraktisch für Eigentümer und Mieter, aber auch für Immobilienverwalter. Diese müssen nämlich mühsam alle Werte abschreiben und es besteht auch das Risiko von Fehlern.

Im Gegensatz dazu bieten Fernablesungen von Heizungszählern Komfort, Genauigkeit und Effizienz für Eigentümer und Verwalter.

Verpflichtende Fernablesungen ab 2027

Die Installation von fernablesbaren Wärmezählern und Geräten zur Registrierung der Wärmeenergiezufuhr (z. B. Heizkostenverteiler) ist eine der Anforderungen der Gesetzgebung gemäß der Novelle des Gesetzes Nr. 406/2000 Sb. über das Energiemanagement. Dieses legt fest, dass ab 2022 alle neu installierten Wärmezähler fernablesbar sein müssen und ab dem 1. Januar 2027 alle Zähler eine Fernablesung ermöglichen müssen, und zwar mindestens in monatlichen Intervallen.

Die damit verbundene Gesetzgebung legt für Verwalter eine weitere Pflicht fest, nämlich dass nach dem 1. Januar 2027 jeder Endnutzer Informationen über den Wärmeverbrauch für jeden Kalendermonat erhalten muss, und zwar spätestens bis zum Ende des folgenden Kalendermonats. Bei Nichterfüllung der Pflicht zur Fernablesung der Wärme in mindestens monatlichen Intervallen droht dem Gebäudeeigentümer, Bauherrn oder Verwalter eine Geldstrafe von bis zu 200.000 Kronen.


Ab dem 1. Januar 2027 sind Fernablesungen der Wärme für alle Gebäude mit mehreren Eigentümern oder Mietern verpflichtend.

5 Vorteile der Fernablesung von Wärme

Vor den neuen gesetzlichen Verpflichtungen müssen Sie sich keineswegs fürchten. Fernablesungen von Heizungszählern bieten nämlich eine Reihe von Vorteilen:

  • Kein Zutritt zu den Einheiten erforderlich – Die Ablesungen erfolgen aus der Ferne und Eigentümer und Mieter müssen nicht anwesend sein.
  • Genauigkeit und Zuverlässigkeit – Der digitale Datentransfer minimiert das Risiko menschlicher Fehler.
  • Regelmäßiger Überblick über den Verbrauch – Verwalter und Eigentümer können den Verbrauch und seine Entwicklung im Laufe der Zeit bequem verfolgen und so die Heizkosten optimieren.
  • Zeit- und Kostenersparnis – Es entfallen die Kosten für langwierige Rundgänge und das manuelle Abschreiben und Verarbeiten von Daten. Der gesamte Prozess ist automatisiert.
  • Lange Lebensdauer des Systems – In der Regel 10 Jahre und mehr ohne Batteriewechsel.

Technologie der Fernablesung von Wärme

Fernablesungen von Heizungszählern sind einfach und äußerst zuverlässig. Wärmezähler sind mit einem Funkmodul ausgestattet, das Daten sendet. Der Datentransfer ist mit verschiedenen Technologien möglich (z. B. Wireless M-Bus, LoRa). Alternativ können die Daten auch über eine integrierte SIM-Karte und das Mobilfunknetz übertragen werden, was jedoch zusätzliche Kosten verursacht.

Die Ablesungen selbst können auf drei Arten durchgeführt werden:

  1. Durch Rundgänge, bei denen eine beauftragte Person die Daten mit einem tragbaren Empfänger von den Sammelstellen in den Fluren des Gebäudes erfasst. Eine ideale Lösung für Wohn- und kleinere Bürogebäude.
  2. Vom Auto aus, wobei eine Person mit einem Empfänger die Daten an den Gebäudefüßen erfasst. Diese Lösung eignet sich für Industrieareale, in denen jeder Mieter ein eigenes Gebäude hat.
  3. Automatisch, wobei die Daten in festgelegten Intervallen ohne Rundgänge an einen zentralen Server gesendet werden, wo sie dann bis zur endgültigen Abrechnung verarbeitet werden. Dies ist eine hervorragende Lösung für Wohn- und Gewerbeneubauten mit fortschrittlichen Gebäudeautomationssystemen.

Wie wählt man Wärmezähler aus?

Neben dem eigentlichen Zählertyp und der Ablesemethode ist es wichtig, sich bei der Auswahl auf die Parameter des Heizsystems und des beheizten Gebäudes zu konzentrieren. Wählen Sie die Zähler daher nach der gewünschten Größe, Stromversorgung, Typ und Größe des Anschlusses, IP-Schutzart, Druck, Temperatur, Durchfluss und Medientyp aus.

Für die Fernablesung von Wärme ist auch die Reichweite des Kommunikationsmoduls und die Kompatibilität mit der Software zur Datenverarbeitung wichtig.



Ultraschall-Wärmezähler Siemens

Entdecken Sie bewährte Marken von Wärmezählern und praktische Lösungen aus unserem Angebot

Hat Sie die Möglichkeit interessiert, Wärmezähler bequem, genau und ohne Belästigung der Eigentümer abzulesen? Oder betrifft Sie die Pflicht zu Fernablesungen ab 2027? Gerne schlagen wir Ihnen eine Lösung maßgeschneidert auf Ihre Bedürfnisse vor, egal ob Sie ein Wohnhaus, kleinere oder größere Gewerberäume oder Industrieareale verwalten.

Bei uns können Sie aus hochwertigen Wärmezählern führender Marken wie Qundis, Enbra oder Siemens wählen. Neben den Zählern können Sie bei uns auch kompatible Übertragungstechnologie erwerben.

Zum Beispiel ermöglicht der kompakte Wärmezähler ENBRA MT SONTEX Supercal mit eingebautem Temperatursensor sowohl Funk- als auch M-Bus-Kommunikation und kann zur Messung von Wärme und Kälte verwendet werden. Für anspruchsvolle Anwendungen eignet sich der robuste Ultraschall-Wärmezähler Siemens UH50-A39, der neben der Fernkommunikation auch über einen Indikator für Luft- und Schmutzpräsenz verfügt.

Alle unsere Lösungen entsprechen der geltenden Gesetzgebung und wir bieten unseren Kunden kostenlose fachliche Beratung an. Wir arbeiten mit Installationsfirmen, Planern und Wohnungseigentümergemeinschaften zusammen. Wir kümmern uns um alles von der Planung des Wärmemesssystems über die Installation bis hin zur Wartung und Kalibrierung.

Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Häufig gestellte Fragen aus der Praxis

Benötige ich für die Fernablesung von Wärme WLAN im Haus?
Nein, das System funktioniert mit einer eigenständigen drahtlosen Kommunikation und ist nicht auf eine Internetverbindung angewiesen.

Wie oft werden die Daten erfasst?
Je nach Konfiguration. Die Intervalle können von monatlich bis stündlich je nach Bedarf des Verwalters eingestellt werden.

Welche Geräte benötige ich für die Fernablesung von Wärme?
Wärmezähler mit Kommunikationsmodul (z. B. Qundis) und eine Empfangseinheit (für die stationäre Erfassung), alternativ ein mobiles Gerät für die Ablesung durch Rundgänge oder vom Auto aus (Drive-by).

Ist eine Integration mit anderen Geräten möglich?
Ja, insbesondere bei Marken wie Siemens oder Qundis sind die Integrationsmöglichkeiten vielfältig. Sie können Wärmezähler mit anderen Mess- und Regelsystemen verbinden.

Können Wärmezähler mit der Heizungsregelung kombiniert werden?
Ja, die Messung und Steuerung der Heizung kann zu einem funktionalen Gesamtsystem zusammengeführt werden, beispielsweise mit Komponenten von ESBE.