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Wie man Regenwasser filtert

Wenn Sie ein Einfamilienhaus oder eine Hütte besitzen, haben Sie direkt auf dem Dach eine Quelle für qualitativ hochwertiges Brauchwasser. Sie müssen es nur in einem Tank auffangen und richtig filtern. Ein einfaches System zur Sammlung, Aufbereitung und Speicherung von Regenwasser kann Ihnen Einsparungen von bis zu 1.000 CZK pro Monat bringen, das Problem der Trockenheit im Garten lösen und zudem zur Schonung der Trinkwasserressourcen beitragen.

Warum Regenwasser nutzen

Das Recycling von Regenwasser hat gleich drei Vorteile:

  1. Angesichts der zunehmenden Trockenheit in der Tschechischen Republik können Sie mit Regenwasser besser mit den kostbaren Trinkwasserressourcen wirtschaften.

  2. Regenwasser ist völlig kostenlos und bringt daher erhebliche Einsparungen, insbesondere für Gartenbesitzer. Aufgrund der Trockenheit versickern Niederschläge schlechter im Boden und das meiste Wasser fließt aus dem Garten ab. Regenwasser im Tank können Sie jedoch noch Wochen nach dem Regen nutzen.

  3. Wenn Sie den Garten mit Regenwasser bewässern, wird er es Ihnen mit einer reicheren und schmackhafteren Ernte danken. Regenwasser ist nämlich für Pflanzen viel natürlicher und gesünder als chloriertes Leitungswasser.

Und wie kann recyceltes Regenwasser genutzt werden? Ideal ist es natürlich zur Gartenbewässerung, aber nach geeigneter Aufbereitung und Filtration können Sie es auch im Haushalt als Brauchwasser verwenden. Sie können damit die Toilette spülen, Wäsche waschen, es zur Reinigung nutzen und nach gründlicherer Aufbereitung sogar für die persönliche Hygiene.

Wie man Regenwasser filtert

Es gibt mehrere Stufen und Methoden zur Filtration von Regenwasser. Die Wahl der Filter sollte sich vor allem nach dem Standort des Tanks, dem Verwendungszweck des Regenwassers und auch danach richten, ob Sie das Wasser in die Hausleitungen einleiten werden.

Regenwasser findet nicht nur im Garten breite Anwendung.

Filtration von Regenwasser, das nur zur Bewässerung bestimmt ist

Die erste Stufe der Filtration, nämlich das Auffangen größerer Verunreinigungen vom Dach noch vor dem Einlass in den Tank, ist immer notwendig. Die weitere Wasseraufbereitung hängt davon ab, ob der Regenwassertank unterirdisch oder oberirdisch ist – also ob das Wasser mit einer Pumpe gefördert wird oder nicht.

An das Fallrohr wird ein sogenannter Filterkorb installiert, der die größten Verunreinigungen auffängt, insbesondere Laub, Insekten, Vogelkot und andere. Diese Verunreinigungen würden im Tank verrotten und das Wasser verderben. Filterkörbe enthalten einen Behälter, in dem diese Verunreinigungen aufgefangen werden und der regelmäßig geleert werden muss.

Beim Auffangen von Regenwasser ist es auch ratsam, an den Dachrinnen einen Laubfänger zu installieren, also ein Gitter, das verhindert, dass diese Verunreinigungen überhaupt in die Dachrinne gelangen. Wenn Sie das Wasser nur zur Gartenbewässerung verwenden und es nicht mit einer Pumpe aus dem Tank fördern, reicht diese Art der Filtration oft aus.

Wasser aus einem unterirdischen Regenwassertank muss jedoch mit einer Pumpe gefördert werden. Damit die Regenwasserpumpe nicht durch kleinere Partikel beschädigt wird, die der Filterkorb nicht auffängt, muss sie mit einem Filter für feine mechanische Verunreinigungen ausgestattet werden.

Filtration von Regenwasser für den Haushalt

Wenn Sie Regenwasser auch im Haushalt nutzen möchten, müssen Sie eine effektivere Methode zur Trennung größerer mechanischer Verunreinigungen wählen, ein Filterkorb reicht in diesem Fall nicht aus. In unterirdischen Regenwassertanks wird am häufigsten ein Filterbrunnen verwendet, der die Verunreinigungen in die Kanalisation ableitet. Der Vorteil ist also, dass Sie die aufgefangenen Verunreinigungen nicht entfernen müssen.

Für die Wasserförderung wird neben der Tauchpumpe im Tank ein komplexes Regenwassernutzungssystem verwendet, das im Gebäude installiert wird. Es leitet das Wasser aus dem Tank und verteilt es weiter in die Leitungen im Gebäude. In dieser Phase sollte das Wasser ebenfalls durch eine mehrstufige Filtration aufbereitet werden. Achtung, dieses Wasser ist auch nach der Aufbereitung Brauchwasser, daher müssen Sie immer getrennte Leitungen für Trinkwasser und recyceltes Regenwasser haben.

Methoden zur Filtration und Aufbereitung von Regenwasser

Regenwasser enthält chemische Schadstoffe aus der Umgebung, mechanische Partikel und biologische Verunreinigungen. Die Methode der Regenwasserfiltration muss daher in Abhängigkeit von der geplanten Nutzung des Wassers im Haushalt gewählt werden.

Mechanische Filtration

Für die Bewässerung und das Spülen der Toilette mit Regenwasser reicht Ihnen ein Feinfilter für mechanische Verunreinigungen. Diese kleinen Partikel könnten nämlich die Pumpe, die Leitungen und die Sanitärtechnik beschädigen.

Aktivkohlefilter

Chemische und biologische Verunreinigungen entfernt ein Wasserfilter mit Aktivkohle. Aktivkohle hat dank ihrer porösen Struktur und außergewöhnlichen Eigenschaften die Fähigkeit, ein wirklich breites Spektrum an Stoffen aufzufangen, ist jedoch nicht zu 100 % wirksam gegen alle Arten von Schadstoffen.

Kombinierter Filter

Regenwasser, das durch einen kombinierten mechanischen und Aktivkohlefilter gefiltert wird, eignet sich nicht nur zum Bewässern und Spülen der Toilette, sondern auch zum Reinigen und Waschen. Wenn Sie einen Aktivkohlefilter auch für das Spülen der Toilette wählen, müssen Sie sich keine Sorgen über unansehnliche Ablagerungen in der Toilette machen, die gerade durch Mikroorganismen entstehen.

Regenwasserfilter Honeywell mit Vorfilter, mechanischem Filter und Aktivkohlefilter.

Weitere spezifische Wasserfilter

Wenn Sie Regenwasser auch für die persönliche Hygiene nutzen möchten, ist es ratsam, zunächst eine Wasseranalyse durchzuführen und auf Basis der Ergebnisse eine gründlichere Filtration, oft auch eine Desinfektion, zu wählen. Einige Schadstoffe und Mikroorganismen können selbst in kleinen Mengen die Haut und Schleimhäute reizen und gesundheitliche Probleme verursachen.

Kann man Regenwasser konsumieren?

Regenwasser, das mit einem mechanischen und Aktivkohlefilter aufbereitet wurde, ist keinesfalls trinkbar. Es kann daher nicht zum direkten Verzehr oder zum Kochen verwendet werden. Obwohl es Methoden zur Aufbereitung von Regenwasser zu Trinkwasser gibt, handelt es sich um sehr kostspielige Systeme, deren Anschaffung sich finanziell nicht rentiert.

Zum Trinken und Kochen verbrauchen wir jedoch nur 2 Prozent des Wassers. Für andere Zwecke können Sie alternative Wasserquellen nutzen und so nicht nur Geld, sondern auch die Umwelt schonen.