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Wärme- und Kältemessgeräte messen den Energieverbrauch an einzelnen Abnahmestellen und ermöglichen so eine gerechte Kostenverteilung. Ihre Installation ist gesetzlich vorgeschrieben in allen Gebäuden, in denen es mehrere Eigentümer oder Mieter gibt. Erfahren Sie, wie Sie die Messgeräte auswählen und installieren.
Wärme- und Kältemessgeräte werden nach der Messmethode in ultraschallbasierte und mechanische unterteilt. Mechanische Wärmemessgeräte sind günstiger, aber auch weniger genau und haben eine kürzere Lebensdauer. Ultraschall-Wärmemessgeräte, insbesondere die hochwertigen Siemens-Wärmemessgeräte, sind wesentlich genauer und zuverlässiger. Da sie keine mechanisch beanspruchten Teile haben, haben sie auch eine längere Lebensdauer.
Weitere Informationen zu den einzelnen Typen finden Sie in unseren Artikeln über Wärme- und Kältemessgeräte.
Wir haben für Sie eine Liste der wichtigsten Kriterien zusammengestellt, die Sie bei der Auswahl berücksichtigen sollten:
Für Wärmemessgeräte sind Genauigkeitsklassen 1, 2 und 3 festgelegt. Während in kleineren Wohnanlagen die Anforderungen an die Genauigkeit der Wärmemessung geringer sind (Klasse 3), sind in einigen Anwendungen, z.B. in bestimmten Industriezweigen, präzise Wärmemessgeräte (Klassen 1 und 2) erforderlich.

Ultraschall-Wärmemessgeräte von Siemens sind marktführend
Der Temperaturbereich sollte je nach Messung von Wärme oder Kälte festgelegt werden. Auf dem Markt sind auch sogenannte Kombinationsmessgeräte erhältlich, die sowohl Wärme als auch Kälte in einem Gerät messen.
Die Messgeräte müssen natürlich kompatibel mit den bestehenden Systemen im Gebäude sein. Achten Sie auf den Typ und die Größe der Anschlüsse, die Baulänge, das Medium und den Durchfluss. Das Messgerät muss auch der Umgebung entsprechen – jedes Modell ist für eine bestimmte Temperatur geeignet und hat unterschiedliche IP-Schutzarten.
Bei einfacheren Modellen erfolgt die Ablesung manuell, d.h. durch Abschreiben der Daten vom Display des Messgeräts. Fortgeschrittenere Modelle können mit einem Modul für die Fernablesung ausgestattet werden, sei es zu Fuß, aus dem Auto oder über Funkknoten. Wärme-Messgeräte mit Fernablesung können in Gebäudeautomationssysteme integriert werden, wobei die Daten automatisch auf einen zentralen Server geladen werden.
Obwohl teurere Modelle Vorteile wie höhere Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit bieten, reichen in vielen Anwendungen einfache Messgeräte aus. Überlegen Sie daher vor der Auswahl gut, welche Investition sich lohnt und wie hoch die Rendite ist.

Elektronisches Wärmemessgerät ENBRA
Wärme- und Kältemessgeräte dürfen nur von einer Person mit Genehmigung des Tschechischen Metrologischen Instituts installiert werden.
Zunächst muss die Kompatibilität des Messgeräts mit der Rohrleitung überprüft und ein geeigneter Standort für die Messgeräte ausgewählt werden, wobei die Umgebungsbedingungen (z.B. maximale zulässige Temperatur und Luftfeuchtigkeit), der Rohrtyp (horizontal, vertikal absteigend oder vertikal aufsteigend) sowie der Zugang für Wartungs- und Ablesezwecke zu berücksichtigen sind. Die Auswerteeinheit ist entweder Teil des Durchflussmessers oder mit diesem über ein Kabel verbunden – in diesem Fall kann sie zur einfacheren Ablesung an einer Wandhalterung angebracht werden.
Bei elektronischen Messgeräten muss vor und nach der Installationsstelle eine ausreichende Beruhigungslänge der Rohrleitung vorhanden sein. Vor der Installation ist es ratsam, die Rohrleitung zu spülen.
Die Messgeräte werden in der Regel in der Rücklaufleitung installiert, jedoch immer nur in der vom Hersteller zugelassenen Position (horizontal/vertikal) und in Fließrichtung des Wärmeträgermediums, die auf dem Messgerät durch einen Pfeil angezeigt wird. Der Durchflussmesser wird zwischen zwei Kugelhähnen installiert. Bei elektronischen Messgeräten kann eine Verschmutzung des Wassers die Messgenauigkeit beeinträchtigen, daher empfehlen wir, vor dem Durchflussmesser einen Filter zu installieren.
Die Temperatursensoren müssen sich im selben Kreislauf wie der Durchflussmesser befinden. Sie können entweder im Durchflussmesser integriert oder separat sein – letztere werden mit einem Montageset in T-Stücke, Kugelhähne, Tauchhülsen oder direkt eingetaucht installiert.
Wenn das Messgerät über ein Kommunikationsmodul verfügt, muss dieses gemäß der Anleitung am Messgerät angebracht und je nach Modell angeschraubt werden. Das Kommunikationsmodul und das Messgerät selbst werden dann mit Hilfe einer Service-Software konfiguriert. Das Messgerät wird durch Öffnen der Absperrventile in Betrieb genommen.
Nach der Montage und Inbetriebnahme stellen Sie sicher, dass alle Verbindungen dicht sind und entlüften Sie das System. Der letzte Schritt ist der Schutz aller Komponenten vor unbefugter Manipulation. Es ist notwendig, die Verschraubungen, den Durchflussmesser, die Temperatursensoren und die Auswerteeinheit mit Kommunikationsmodul zu versiegeln.
Wärme- und Kältemessgeräte erfordern keine Wartung, bei einem möglichen Defekt werden Sie durch eine Fehlermeldung informiert. Die Messgeräte müssen der Norm DIN EN 1434-1:2023-03 entsprechen.
Alle Wärmemessgeräte müssen gemäß der geltenden Gesetzgebung über eine Prüfung des Tschechischen Metrologischen Instituts (ČMI) oder eines der autorisierten metrologischen Zentren sowie über eine Kalibrierungsprüfung verfügen. Die Verordnung Nr. 127/2024 Sb. hat die Frist für die Überprüfung von Wärme- und Kältemessgeräten von 4 auf 5 Jahre verlängert. Die Frist beginnt immer am 1. Januar des Jahres nach der Prüfung.
Messgeräte dürfen nicht unsachgemäß manipuliert werden. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind, kann der Abnehmer die gemessenen Lieferungen in Frage stellen.