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Kältemittelleckage-Erkennung

Kältemittel werden in geschlossenen Kühl-, Kühl- oder Gefrierkreisläufen in Haushalten, im Gesundheitswesen, in der Lebensmittel- und Fertigungsindustrie und in anderen Anwendungen eingesetzt. Übliche Kältemitteltypen sind flüssige oder gasförmige Stoffe, die eine optimale Temperatur gewährleisten, jedoch gesundheitsschädlich sein und negative Auswirkungen auf die Umwelt haben können. Einige Kältemittel sind sogar giftig und können im Falle eines Lecks Augen-, Haut- oder Atemwegsreizungen verursachen und im Extremfall ernsthafte gesundheitliche Komplikationen hervorrufen. Das Austreten von Kühlbetriebsstoffen hat jedoch auch andere schwerwiegende Auswirkungen: Luft- und Grundwasserverschmutzung, Tod von Tieren und Pflanzen, Brandgefahr sowie Auswirkungen auf die ordnungsgemäße Funktion und Lebensdauer der Geräte, die das Kältemittel verwenden. Wenn das System nicht ausreichend gekühlt wird, kann es zu einer Überhitzung des Geräts oder zu dessen vollständiger Zerstörung kommen, möglicherweise auch zu Schäden an gelagerten Produkten. Daher ist es notwendig, ein Kältemittelleck so früh wie möglich zu erkennen, um nicht nur den Verlust des Betriebsstoffs, sondern auch mögliche Schäden zu verhindern.

Bei der Auswahl der Leckage-Erkennung von Kältemitteln ist es wichtig, Folgendes zu berücksichtigen:

  • den Betriebsstoff der Kühlung
  • ob es sich um eine häusliche, kommerzielle oder industrielle Nutzung handelt (gegebenenfalls den Zweck des Geräts)
  • mögliche Folgen eines Kältemittellecks
  • die Temperatur des Ortes, an dem sich der Detektor befindet
  • die Feuchtigkeit und Menge der Betauung am Ort des Detektors

Häufig verwendete Kältemittel und deren Erkennung

HFC- und HFO-Kältemittel

  • Erkennung aller gängigen Kältemittel und deren Gemische (R-23, R-32, R-134A, R-404A, R-407A, R-407C, R-410A, R-417A, R-417B, R-449A, R-507, R-508A, R-1234yf, R-1234ze)
  • Typischer Messbereich 0-1000 ppm / 0-2500 ppm
  • Zuverlässige Leckage-Erkennung bis zu -40°C

Ammoniak (NH3)

  • Typischer Messbereich für elektrochemische Sensoren 0-100 ppm / 0-300 ppm / 0-1000 ppm
  • Typischer Messbereich für Pellistoren 0-15 % Vol. (0-100 % UEG)
  • Zuverlässige Leckage-Erkennung bis zu -40°C bei 100 % rel. Feuchte (mit Kondensation), bis zu -20°C für Pellistoren

Kohlendioxid (CO2)

  • Typischer Messbereich 0-10000 ppm / 0-40000 ppm
  • Effektive Technologie optischer NDIR-Sensoren
  • Zuverlässige Leckage-Erkennung bis zu -40°C bei 100 % rel. Feuchte (mit Kondensation)

Propan (C3H8)

  • Typischer Messbereich 0-100 % UEG
  • Zuverlässige Leckage-Erkennung bis zu -40°C bei 100 % rel. Feuchte (mit Kondensation)

Leckage-Erkennung im Haushalt

In Haushalten werden Kältemittel am häufigsten in Wärmepumpen, Klimaanlagen, Kühlschränken und Gefriergeräten verwendet. Wenn es zu einem Kältemittelleck kommt, ist in erster Linie die Gesundheit Ihrer Angehörigen gefährdet, aber auch die Funktionalität und Lebensdauer des Geräts selbst. Der Kauf eines neuen oder das Nachfüllen des Betriebsstoffs kann Zehntausende von Euro kosten. Daher ist es ratsam, das System nicht nur mit einem Kältemittelleckdetektor, sondern auch mit einem Sicherheitsabsperrventil auszustatten, das das verbleibende Kältemittel im Gerät hält.

KältemittelleckdetektorenSicherheitsabsperrventile

KältemittelleckdetektorAbsperrventile für Kühlung

Leckage-Erkennung für kommerzielle und industrielle Kühlung

Im kommerziellen und industriellen Bereich werden Kühlgase und -flüssigkeiten in Kühlboxen, Gefriergeräten, Eismaschinen, Kühlhäusern, Lagern, Klimaanlagen und anderen Anwendungen eingesetzt, bei denen Kühlung oder Gefrieren erforderlich ist. Der industrielle und kommerzielle Einsatz von Kühlbetriebsstoffen unterliegt der Norm EN 378, die die Überwachung von Kältemittelleckagen vorschreibt. Zudem handelt es sich meist um Räume, in denen sich eine größere Anzahl von Mitarbeitern oder Kunden aufhält, weshalb auf erhöhte Sicherheit und Gesundheitsschutz dieser Personen geachtet werden sollte.

Um im Falle einer Systembeschädigung einen massiven Kältemittelaustritt zu verhindern, ist es ratsam, ein Sicherheitsabsperrventil in das System zu integrieren, das das verbleibende Kältemittel im Gerät hält.

Kältemittelleckage-Erkennung für industrielle und kommerzielle Anwendungen

Kältemittelleckdetektoren für industrielle und kommerzielle Anwendungen

Komplette Absicherung

Für eine vollständige Absicherung gegen das Austreten von Kühlmitteln in kommerziellen und industriellen Anwendungen ist neben der rechtzeitigen Erkennung auch die richtige Bewertung der Situation und des Gefährdungsgrades sowie die Sicherung des betroffenen Bereichs wichtig. Kältemittelerkennungszentralen bewerten anhand der Einstellungen und gesammelten Daten von Sensoren mögliche Gefahren und sorgen für die Aktivierung von Signalisierung oder sogar Belüftung. Obwohl die Detektoren selbst über akustische und LED-Signalisierung verfügen, kann die Warnung bei größeren Anwendungen unzureichend sein, weshalb es ratsam ist, den gesamten Raum mit einem visuellen und akustischen Alarm im gesamten Objekt abzusichern.

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