Fragen? +32 460 226 991 (Englisch). Lieferung in der gesamten EU!

Überwachung von Kältemittellecks

Ein Kältemittelleck in einem Kühlsystem ist ein ernstes Problem in Bezug auf den Umwelt- und Klimaschutz, den Gesundheitsschutz der Menschen, die allgemeine Sicherheit und nicht zuletzt auch die Effizienz der Ressourcennutzung (Kühlmittel). Potenziell gefährliche Stoffe können beispielsweise aus Klimaanlagen, Wärmepumpen und verschiedenen Kühleinrichtungen austreten.

Kältemittellecks in HVAC-Systemen (Heizung, Lüftung und Klimatisierung) können nicht zuverlässig vermieden werden, da sie häufig viele undichte Verbindungen enthalten, die montiert oder geschweißt werden. Diese Undichtigkeiten müssen nicht unbedingt bereits bei der Herstellung auftreten, die meisten entstehen erst im Betrieb aufgrund ungünstiger Temperaturen, Umgebungen und Vibrationen, die das Material belasten und zu dessen Verformung oder Lockerung führen. Werden diese Mängel nicht umgehend behoben, kommt es zu Kältemittellecks, was zu einem Effizienzverlust des Heiz- oder Kühlsystems und einer potenziellen Luftvergiftung führt.

Die meisten Kältemittellecks in Geräten sind zumindest anfangs ohne den Einsatz von Detektionsmethoden nicht wahrnehmbar. Einige Lecks erreichen lediglich 1oz in zehn Jahren und sind für den Betrieb des Systems nicht kritisch. Deshalb werden kleine Lecks oft überhaupt nicht behandelt. Im Falle von Treibhausgasen (F-Gasen) mit dem Potenzial, zur globalen Erwärmung beizutragen (GWP), sind die Grenzwerte für Dichtheitsprüfungen, die sich nach der Menge des Kältemittels im Gerät und dem GWP-Potenzial des im Gerät enthaltenen Kältemittels richten, entscheidend für die Beurteilung des Lecks und dessen Behebung.

Die meisten Lecks können mit einfachen Methoden wie Zuhören oder mit fortschrittlicheren Werkzeugen wie elektronischen Leckdetektoren entdeckt werden. Gasdetektion ermöglicht nicht nur die Einhaltung aller Vorschriften, sondern verhindert auch den Verlust teurer Kältemittel und minimiert die Reparaturkosten der Geräte. Die verwendete Detektionsmethode hängt vom Typ des Kältemittels im System ab. Beim Umgang mit Kältemitteln sind entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, wie das Tragen von Schutzbrillen und Handschuhen. Wenn das Kältemittel ätzend ist, wie Ammoniak, ist beim Umgang damit Vorsicht geboten, indem ein geeignetes Werkzeug zur Leckprüfung und Handhabung des Kältemittels verwendet wird.

Lösungen zur Detektion von Kältemittellecks

Zuverlässige Partner für die präzise Erkennung potenzieller Kältemittellecks bei niedrigen Temperaturen und hoher relativer Luftfeuchtigkeit sind spezialisierte Geräte – Kältemittelleckdetektoren und Gaskonzentrationssensoren, die zur Erkennung von explosiven oder giftigen Gasen dienen, sowie Auswerteeinheiten für diese Sensoren. Diese Geräte sind dank speziell entwickelter Heiztechnologie in der Lage, unter extremen Bedingungen während der gesamten angegebenen Lebensdauer korrekt zu arbeiten. Auf dem Markt finden Sie heute Produkte zur Detektion von HFC (fluorierte Kohlenwasserstoffe und deren Gemische) sowie von Ammoniak, Propan und Kohlendioxid in industriellen und kommerziellen Kühleinrichtungen. Der Einsatz von Kältemitteldetektoren hängt vom Volumen des Kältemittels im Gerät und gleichzeitig von der Größe des Raumes ab, in den das Kältemittel entweichen kann. Die Notwendigkeit eines Detektionssystems wird durch Berechnung bestimmt.

Überwachung von Kältemittellecks

Detektion von Ammoniaklecks in Kühleinrichtungen

Jedes Kühlsystem, das auf Ammoniak (NH3) basiert, birgt das Risiko eines Lecks. Da Ammoniak ein brennbares und giftiges Gas ist, müssen alle Ammoniaksysteme unter Berücksichtigung der Sicherheit konzipiert werden, was auch die präventive Installation von Gasdetektoren umfasst. Eine schnelle und genaue Erkennung von Lecks in diesem Gerät kann jedoch durch ungünstige klimatische Bedingungen wie Temperaturschwankungen oder hohe Luftfeuchtigkeit behindert werden.

Detektion von CO2-Lecks in Kühleinrichtungen

Der Einsatz von Kohlendioxid als Kältemittel birgt ebenfalls das Risiko eines möglichen Lecks, das gemäß internationalen Vorschriften kontrolliert werden muss. Häufige Probleme bei der Detektion von CO2-Lecks in Kühleinrichtungen sind niedrige Temperaturen, Kondensation und der Bedarf an einem breiten Detektionsbereich. Auch in diesem Fall sollten Gasdetektoren über ein eingebautes Heizelement und die Möglichkeit zur Auswahl verschiedener Sensoren verfügen, was ihnen ermöglicht, bei niedrigen Temperaturen bis zu -40 zu arbeiten und sie im kommerziellen und industriellen Kühlbereich einzusetzen.

Detektion von Propanlecks in Kühleinrichtungen

Propan (C3H8) gehört zu den immer stärker eingesetzten natürlichen Kältemitteln. Als Kältemittel wird C3H8 (oder R290) weit verbreitet in Haushalts-, Industrie- und kommerziellen Kühleinrichtungen eingesetzt, insbesondere in Kühltheken, Eisbereitern, Gefriereinheiten und Kühlhäusern. Propan ist ein farbloses, geruchloses brennbares Gas, das bei Erreichen der unteren Explosionsgrenze (LEL) für Geräte und umstehende Personen sehr gefährlich sein kann. Daher müssen alle auf C3H8 basierenden Kühlsysteme die Sicherheitsanforderungen (EN378) erfüllen, was die Installation spezieller Messgeräte wie Gasdetektoren bedeutet. Die Gasdetektion ermöglicht nicht nur, dass C3H8 aufgrund eines zufälligen Lecks keine explosive Konzentration erreicht, sondern verhindert auch große Verluste an teurem Kältemittel und reduziert dessen Emissionen in die Luft.

Detektion von HFC-Lecks in Kühleinrichtungen

Hydrofluorkohlenwasserstoffe (HFC) oder FCKW sind heute auf dem Markt sehr verbreitete Kältemittel. Sie werden häufig in kommerziellen und industriellen Kühleinrichtungen eingesetzt, wie Kühl- und Gefriertransport, Eisbereiter, Kühltheken, Kühlautomaten, Kühlhäuser und Lager. Zu den Hauptkältemitteln, die in diesen Geräten verwendet werden, gehören R-23, R-134A, R-404A, R-407A, R-407C, R-410A, R-417B, R-449A, R-507 und R-508A. Diese HFC sind unter normalen Umgebungsbedingungen weder giftig noch brennbar (Sicherheitsklassifizierung A1). Sie haben jedoch ein hohes Potenzial als Treibhausgase zur globalen Erwärmung beizutragen (GWP), weshalb HFC/FCKW-basierte Kühlsysteme strenge Sicherheitsgrenzen einhalten müssen. Mit den heute verfügbaren Gasdetektoren können Sie häufig verwendete FCKW sowie exotischere Mischungen messen.

Kältemitteldetektor Evikon

Verantwortung des Betreibers von Kühleinrichtungen

Gemäß international gültiger Sicherheitsnormen ist der Betreiber von Kühleinrichtungen verpflichtet, alle technisch und wirtschaftlich möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um unbeabsichtigte Kältemittellecks zu verhindern und zu minimieren. Wird ein Leck festgestellt, muss das Gerät sofort außer Betrieb genommen werden und darf erst nach der Reparatur der Undichtigkeit wieder in Betrieb genommen werden. Undichtigkeiten müssen unverzüglich behoben werden. Innerhalb eines Monats nach der Reparatur ist der Betreiber verpflichtet, die Kontrolle dieser Reparatur durch eine zertifizierte Person sicherzustellen. Eine weitere Kontrolle erfolgt innerhalb von 6 Monaten ab dem Datum des ursprünglich festgestellten Kältemittellecks.

Der Betreiber ist verpflichtet, ein Bestandsbuch zu führen und regelmäßige Inspektionen der Kühleinrichtung gemäß § 29 Abs. 6 des Gesetzes Nr. 86/2002 Slg. über die Luft in der Fassung späterer Vorschriften durchzuführen. Die Häufigkeit dieser Kontrollen reicht von 1x alle 3 Monate bis zu 1x alle 24 Monate abhängig vom Volumen des verwendeten Kältemittels und dem Vorhandensein eines Leckerkennungssystems. Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Tabellen zur Häufigkeit der Kontrollen von Geräten mit F-Gas-Inhalt, die Teil der Betriebsanweisungen und Dokumentation des betriebenen Geräts sein sollten. Der Betreiber des Geräts ist verpflichtet, das Bestandsbuch des Geräts am Standort des Geräts für 5 Jahre aufzubewahren.

Kältemitteldetektoren