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Poolpumpen

Da Pools als Ergänzung im Garten immer beliebter werden, ist es wichtig, dass ihre Besitzer die Pumpe, die den Pool betreibt, richtig auswählen. Die richtige Pumpenauswahl kann Wartungs- und Energiekosten sparen. Bevor Sie sich für den Kauf einer Pumpe entscheiden, versuchen Sie immer, mehrere Marken hinsichtlich Design, Energieverbrauch und Förderleistung zu vergleichen. Wichtig ist nicht nur die Wahl der Marke, sondern auch das konkrete Modell, das zur Größe Ihres Pools passt.

Pumpen sind seit mehreren tausend Jahren Bestandteil des täglichen Lebens. Die ersten modernen Filtersysteme für Pools nutzten die Schwerkraft, um Wasser durch den Filter zu leiten. Diese Methode war extrem ineffizient; in den letzten 40 Jahren wurden diese Pumpen durch moderne Druckfiltersysteme ersetzt. Die Entwicklung in der Pumpentechnik geht weiter, und Designer entwickeln effizientere und leisere Pumpen für gewerbliche Pools.

Die Auswahl einer Pumpe kann zunächst wie eine sehr komplizierte Angelegenheit wirken. Sie erfordert nicht nur umfangreiche Branchenkenntnisse, sondern auch Wissen über die einzelnen Pumpenarten und -typen. Für die Auswahl der optimalen Pumpe müssen alle Varianten sorgfältig abgewogen werden. Der häufigste Fehler bei der Pumpenauswahl ist, dass die Leistung überdimensioniert wird – die Pumpe ist zu groß. Für ein besseres Verständnis und als Hilfe bei der Auswahl können die folgenden Zeilen dienen.

Umgang mit der Pumpe

Poolpumpen laufen oft länger als nötig. Die Wasserzirkulation im Pool mischt Chemikalien und entfernt Schlamm. Wenn das Wasser jedoch während der eigentlichen Dosierung der Chemikalien zirkuliert, bleiben die Chemikalien vermischt, und eine permanente Umwälzung ist nicht erforderlich. Auch zur Entfernung kleiner Verunreinigungen muss das Wasser nicht ständig zirkulieren; eine große Menge an Schmutz im Pool lässt sich zudem mit einem Skimmer oder einem Poolsauger entfernen. Eine dauerhafte Zirkulation garantiert außerdem keine Verringerung des Algenwachstums; eine bessere Alternative ist der Einsatz von Chemikalien und die Reinigung der Poolwände.

Reduzieren Sie die Filterlaufzeit auf 6 Stunden pro Tag. Wenn Ihnen das Wasser nicht ganz sauber erscheint, erhöhen Sie die Filterzeit in 30-Minuten-Schritten, bis sich die Situation verbessert. In der oben genannten Studie waren Nutzer, die die Filterung auf 3 Stunden pro Tag reduzierten, weiterhin mit der Wasserqualität im Pool zufrieden – bei einer durchschnittlichen Einsparung der Pumpkosten von 60 %.

Es ist auch möglich, einen Timer zur Steuerung des Pumpbetriebs zu installieren. Wenn feine Verschmutzungen das Problem sind, ist es sinnvoll, den Timer mehrmals täglich in kurzen Intervallen schalten zu lassen. Diese Variante ist besser, als die Pumpe am Stück z. B. 3 Stunden laufen zu lassen – in den übrigen 21 Stunden würde Ihr Pool wieder Schmutz sammeln. Mehrere kürzere Zyklen halten ihn den ganzen Tag sauber.

Halten Sie die Ansauggitter so sauber wie möglich. Verstopfte Abläufe zwingen die Pumpe zu höherer Förderarbeit, was mehr Energie verbraucht. Spülen Sie Ihren Filter regelmäßig rück, um beim Betrieb der Poolpumpe Energie zu sparen.

Wie Sie beim Pumpenbetrieb sparen

Bei der Auswahl einer Pumpe für Ihren Pool ist die Pumpengröße zu berücksichtigen: Je kleiner die Pumpe, desto mehr sparen Sie bei den Energiekosten. Andererseits muss die Pumpe leistungsstark genug sein, um das gesamte Wasservolumen zu reinigen. Generell gilt jedoch, dass eine Poolpumpe nicht übermäßig überdimensioniert werden muss. Bei Einhaltung der unten genannten Regeln erzielten einige Nutzer Energieeinsparungen von bis zu 75 %. Zu berücksichtigende Aspekte beim Betrieb einer Poolpumpe sind folgende:

*die oben genannten Daten werden auf Basis der Forschung des Zentrums für Energieeinsparung der Florida Atlantic University präsentiert. Sie können je nach Standort / Energiepreis variieren. Durch die Optimierung der Pumpenparameter können Sie jedoch in der Regel zwischen 40–75 % sparen.

Je größer die Pumpe, desto höher sind Ihre Kosten für deren Wartung. Daher ist es optimal, bei gegebener Poolgröße eine möglichst kleine Pumpe zu verwenden. Studien zeigen, dass in der Regel eine Pumpe mit einer Leistung von 0,75 PS (=560 W) ausreichend ist. Kleinere Pumpen können ebenfalls eingesetzt werden, wenn Sie den hydraulischen Widerstand im Umwälzsystem des Pools reduzieren; dazu ist Folgendes erforderlich:

Installation eines größeren Filters (genauer gesagt sollte ein Filter installiert werden, der für mindestens 50 % mehr Durchfluss ausgelegt ist, als in Ihrem Pool benötigt wird)

Vergrößerung des Rohrdurchmessers oder der Rohrlänge; eine weitere Möglichkeit ist der Austausch von Rohrleitungen mit 90-Grad-Winkeln durch 45-Grad-Winkel oder flexible Bögen. Durch die Reduzierung des hydraulischen Widerstands können Sie den Energieverbrauch beim Pumpen um bis zu 40 % senken.

Berechnung des Pumpenbedarfs

Einige grundlegende Berechnungen, die bei der Auswahl der optimalen Poolpumpe helfen.
Zunächst ist das Poolvolumen mithilfe der untenstehenden Formeln zu berechnen.

Die optimale Pumpenleistung, angegeben in m3, zusammen mit der Angabe, bei welchen Druckverlusten diese Leistung erreicht wird, ist sehr wichtig, da es keine einheitliche Leistungsangabe bei Pumpen gibt und es häufig zu unregelmäßigen Vergleichen kommt. Für eine optimale Funktion ist eine korrekte Rohrführung, die Ausführung von Bögen usw. erforderlich. Siehe Kapitel Einsparungen beim Pumpenbetrieb.