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Vielleicht kennen Sie das auch. Sie möchten duschen oder Geschirr spülen, warten aber vergeblich auf warmes Wasser. Wenn Sie das kalte Wasser 10 Sekunden ablaufen lassen müssen, bedeutet das unglaubliche 3.000 unnötig verschwendete Liter pro Jahr – vom geringeren Komfort ganz zu schweigen. Dabei ist die Lösung einfach: Sie brauchen nur eine passende Zirkulationspumpe.
Eine Zirkulationspumpe ist eine Ergänzung des Trinkwarmwasserkreislaufs. Sie sorgt dafür, dass das warme Wasser zwischen dem Wassererwärmer und der Entnahmestelle in Bewegung bleibt und somit sofort zur Verfügung steht. In Anlagen ohne Zirkulationspumpe steht das Warmwasser bei geschlossenen Armaturen in der Leitung und kühlt einfach ab. Wenn warmes Wasser benötigt wird, muss daher zunächst das kalte Wasser ablaufen. Je weiter die Warmwasserquelle von der Entnahmestelle entfernt ist, desto länger muss das abgekühlte Wasser abgelassen werden.
Der Vorteil einer Zirkulationspumpe ist somit mehr Komfort und Wassereinsparung. Nachteilig sind die Anfangsinvestition und der Energieverbrauch. Dieser liegt jedoch in der Regel nur bei 2–5 W.

Dank einer Zirkulationspumpe haben Sie sofort warmes Wasser – ohne kaltes Wasser ablaufen zu lassen
Zirkulations- und Umwälzpumpen sorgen beide für die Wasserströmung in Rohrleitungen, dürfen jedoch nicht verwechselt werden. Der Unterschied besteht darin, dass Umwälzpumpen für Warmwasser-Heizungsanlagen vorgesehen sind und Zirkulationspumpen für Trinkwarmwasserverteilungen. Zirkulationspumpen müssen daher u. a. für Trinkwasser zertifiziert sein. Die gängigsten Werkstoffe sind Edelstahl, Bronze und Messing.
Umwälzpumpen erfüllen keine Hygienestandards für den Kontakt mit Trinkwasser, müssen dafür jedoch gegenüber verschiedenen chemischen Zusätzen im Heizungswasser beständig sein. Deshalb werden sie üblicherweise aus Stahl und Gusseisen gefertigt. Außerdem haben sie eine höhere Leistung und sind für höhere Temperaturen ausgelegt.
Nein, in diesem Fall ist keine Warmwasserzirkulation erforderlich. Ein Durchlauferhitzer erwärmt das Wasser im Moment der Entnahme direkt an der Armatur. Das Warmwasser wird also weder in einem Speicher vorgehalten noch durch längere Rohrleitungen geführt.
Zirkulationspumpen lassen sich nach der Art der Regelung in 3 Kategorien einteilen:
Sie werden über eine Zeitschaltuhr direkt an die Steckdose angeschlossen. Sie lassen sich einfach entsprechend eingestellter Zeitprogramme ein- und ausschalten, eine weitergehende Regelung ist jedoch nicht verfügbar. Das ist eine günstige Lösung für anspruchslose Anwender.
Ein Beispiel ist die Zirkulationspumpe Grundfos COMFORT 15-14B mit integrierter Trockenlaufschutz-Erkennung. An der Pumpe stellen Sie einfach die Zeiten ein, zu denen sie zirkulieren soll. Der Betrieb richtet sich dann ausschließlich nach dieser grundlegenden Zeiteinstellung.
Fortschrittlichere Pumpen bieten Funktionen zur Automatisierung des Betriebs, höhere Effizienz und bessere Energieeinsparung. Dazu zählen insbesondere Grundfos Zirkulationspumpen mit AUTOADAPT-Funktion.
Diese Pumpen verfügen über einen integrierten Temperatursensor und erfassen den Verbrauch im Tagesverlauf. Auf Basis der gesammelten Daten laufen sie nur dann, wenn Warmwasserverbrauch wahrscheinlich ist – nicht z. B. nachts oder wenn Sie bei der Arbeit sind. Die AUTOADAPT-Funktion sorgt zudem einmal pro Woche für die Desinfektion der Anlage (Abtötung von Legionellen).
Zirkulationspumpen mit Smart-Funktionen sind die ideale Wahl für Gebäude mit regelmäßigem Betrieb und für größere Einfamilienhäuser.

Grundfos Zirkulationspumpe mit AUTOADAPT-Funktion
Einige Zirkulationspumpen verfügen neben Smart-Funktionen auch über einen Timer. So erfasst die Zirkulationspumpe Wilo STAR-Z NOVA T nicht nur Ihren typischen Verbrauch und passt ihren Betrieb daran an, sondern bietet auch die Möglichkeit, Zeitfenster für Ein- und Ausschalten festzulegen.
Diese energiesparende Zirkulationspumpe bietet ebenfalls eine automatische Desinfektion, bei der sie heißes Wasser durch das Verteilnetz fördert und damit der Legionellenbildung vorbeugt. So gewährleistet sie höchste hygienische Sicherheit und eine intuitive Bedienung dank LCD-Display.
Der Förderstrom beschreibt die Fähigkeit der Pumpe, eine bestimmte Menge Trinkwarmwasser in einer definierten Zeit zu fördern. Er wird üblicherweise in m³/h angegeben. Der richtige Förderstrom ist anhand des Wasserverbrauchs, der Rohrleitungslänge und der Anzahl der Entnahmestellen zu bestimmen, die Druckverluste verursachen.
Sie muss den Anlagenwiderstand berücksichtigen, also die Reibungsverluste in Rohrleitungen und Armaturen abdecken. Für ein übliches Einfamilienhaus reichen in der Regel niedrigere Werte (0,5–2 m).
Der Betrieb von Zirkulationspumpen erfolgt über einen Elektromotor. Dessen Verbrauch ist bei modernen elektronisch geregelten Pumpen 2–5× niedriger, meist nur 2–5 W. Für den Fall eines Stromausfalls empfehlen wir, für die Pumpe eine USV/Notstromversorgung vorzusehen.
Diese Parameter sind wichtig für die korrekte Installation der Zirkulationspumpe und die Kompatibilität mit der Anlage.
Achten Sie bei der Auswahl einer Zirkulationspumpe auf Trockenlaufschutz, Blockierschutz des Motors und die nützliche Funktion der automatischen Desinfektion. Besonders hohe Qualität und lange Lebensdauer bieten vor allem Zirkulationspumpen der Marken Grundfos und Wilo.
Bei BOLA bieten wir Grundfos- und Wilo-Zirkulationspumpen für Einfamilienhäuser sowie größere Objekte an.

Energiesparende Wilo PICO-Zirkulationspumpe für Einfamilienhäuser
Die Installation einer Zirkulationspumpe gehört in die Hände von Fachleuten, die den korrekten Anschluss und den Erhalt der Garantie sicherstellen. Die Pumpe wird immer in die Rücklaufleitung vor dem Trinkwarmwasserspeicher eingebaut. Hinter der Pumpe muss ein Rückschlagventil installiert sein, das das Vermischen von Kalt- und Warmwasser verhindert. Außerdem sind die Einbaurichtung gemäß Pfeil (zum Speicher hin) sowie die waagerechte Motorachse einzuhalten, um Lufteinschlüsse zu vermeiden.
In den ersten Wochen empfehlen wir, den Betrieb der Zirkulationspumpe zu beobachten und den eingestellten Modus bei Bedarf so anzupassen, dass er Ihren Anforderungen bestmöglich entspricht. Etwa einmal pro Jahr sollten Sie die Pumpe kontrollieren. Achten Sie dabei auf Dichtungen, die Funktion der Elektronik und Ablagerungen. Falls erforderlich, führen Sie eine Entlüftung und Reinigung der Pumpe durch.
Komfort, Wassereinsparung, niedriger Energieverbrauch, lange Lebensdauer – das sind nur einige der Vorteile von Grundfos- und Wilo-Zirkulationspumpen. Wenn Sie bei der Auswahl unsicher sind, kontaktieren Sie uns. Unsere Experten erarbeiten gerne eine maßgeschneiderte Lösung für Sie.