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Smarte Melder und vernetzbare CO-Melder bieten eine zusätzliche Schutzebene vor Kohlenmonoxidvergiftungen. Smarte Funktionen ersetzen für sich genommen keine hochwertige Detektion, tragen jedoch zu einer schnelleren Evakuierung von Personen bei. Es geht also nicht nur um Komfort, sondern vor allem um Sicherheit. Bei BOLA bieten wir vernetzbare Honeywell CO-Melder für Privathaushalte sowie EVIKON-Melder an, die an die Gebäudeleittechnik oder ein Smart-Home-System angebunden werden können.

Ein Kohlenmonoxidmelder (CO) ist die Grundlage des Schutzes vor Vergiftungen. Die Einbindung in ein Smart Home fügt jedoch eine weitere Sicherheitsebene hinzu – sie warnt Sie auch aus der Ferne vor einer gefährlichen CO-Konzentration und kann je nach angebundener Technik automatisch Schutzszenarien auslösen. Zu den größten Vorteilen gehören:
Diese Funktionen beherrscht jedoch nicht jeder Melder. Entscheidend ist, ob der Melder über eine Netzwerkverbindung oder einen Relaisausgang verfügt und ob Ihr Smart-System dieses Signal verarbeiten kann.
Die Anbindung eines CO-Melders an ein Smart Home ist vor allem in zwei Situationen sinnvoll:
Smarte Melder werden manchmal mit vernetzbaren Meldern verwechselt, es handelt sich jedoch nicht um dasselbe. Vernetzbare Melder lösen alle gleichzeitig Alarm aus – bei ausreichender Anzahl und geeigneter Platzierung also im gesamten Haus. Sie sind jedoch nicht mit dem WLAN verbunden und ermöglichen weder Fernüberwachung noch die Einrichtung nachgelagerter Szenarien.
Vernetzbare Melder sind besonders in mehrstöckigen Häusern sinnvoll, in denen ein CO-Alarm in einem Raum auch von Personen auf einer anderen Etage zuverlässig gehört werden soll.
Smarte Funktionen sind eine zusätzliche Ebene, nicht die Grundlage der Gasdetektion. Am wichtigsten ist, dass der Melder die Norm EN 50291-1 erfüllt und auch ohne WLAN zuverlässig funktioniert. Die Internetanbindung ist ein Plus für Fernbenachrichtigungen und Automatisierungen, aber keine Voraussetzung für Sicherheit.
Die ČSN EN 50291-1 legt Anforderungen an Kohlenmonoxidmelder fest, die für den Einsatz in Wohnräumen bestimmt sind. Bei batteriebetriebenen Meldern regelt sie unter anderem die Signalisierung eines niedrigen Batteriestands. Bei Geräten mit externer Stromversorgung und integrierter Notstromversorgung legt sie auch Anforderungen an deren Funktionsfähigkeit fest.
Bei smarten Meldern sollte die CO-Detektion unabhängig von der Internetverbindung funktionieren – vergewissern Sie sich immer, dass insbesondere die akustische und optische Alarmierung funktionsfähig und ausreichend ist. Benachrichtigungen aufs Handy sind nur eine Ergänzung zum Alarm direkt am Installationsort.
Für Wohnungen, Häuser und Freizeitobjekte empfehlen wir die vernetzbaren CO-Melder Honeywell R200C-N2, die drahtlos mit einer Reichweite von bis zu 100 m im Freifeld verbunden werden – in einem Netzwerk lassen sich bis zu 12 Melder der R200-Serie einschließlich Rauch- und Hitzemelder zusammenschalten. Wir empfehlen, die einzelnen Melder in Räumen mit Feuerstätte sowie zusätzlich in Schlafzimmern und im Wohnzimmer zu platzieren. Bei erhöhter CO-Konzentration lösen die Melder gleichzeitig Alarm aus, sind jedoch nicht mit dem Internet verbunden und ermöglichen keine Fernüberwachung.

Die R200C-N2-Melder kommunizieren über eine Entfernung von bis zu 100 m im Freifeld. Beim Pairing dürfen sie jedoch höchstens 5 m voneinander entfernt sein – koppeln Sie sie nebeneinander und verteilen Sie sie erst danach im Haus.
Für Heizräume, Garagen und industrielle Anwendungen bieten wir die smarten Melder EVIKON E2639-CO an. Zwei Relais ermöglichen einen zweistufigen Alarm, zum Beispiel zum Einschalten der Lüftung oder zur Abschaltung des Heizkessels, das dritte meldet eine Sensorstörung. Über RS485 Modbus lassen sie sich an die Gebäudeleittechnik anbinden, und die Variante mit WLAN-Modul ermöglicht eine einfache Konfiguration per Smartphone.
Wenn Sie einen CO-Alarm auch in Ihr Smart Home einbinden möchten, können Sie im Heizraum oder Technikraum eines Einfamilienhauses den Melder EVIKON E2630-CO verwenden. Dessen Relaisausgang wird von einem Elektriker an einen Digitaleingang der Smart-Home-Steuerung angeschlossen, die dann eine Benachrichtigung aufs Handy senden, den Heizkessel abschalten oder das Licht einschalten kann. Der Melder wird netzbetrieben, erfordert eine jährliche Kontrolle und ist nicht für Wohnräume vorgesehen. In Schlafzimmern und im Wohnzimmer sollten daher batteriebetriebene vernetzbare Honeywell-Melder verbleiben.
Hersteller von Mess- und Regeltechnik reagieren immer häufiger auf die Nachfrage nach fernsteuerbaren Smart-Technologien, die den Nutzern Komfort, höhere Sicherheit und Einsparungen bringen. Einer der führenden Anbieter in diesem Bereich ist die Marke Siemens.
Siemens Connected Home ist ein Smart-System, das in erster Linie für die Steuerung und Regelung der Heizung im Haushalt bestimmt ist. Über die Technologie Zigbee 3.0 vernetzt es die einzelnen Systemkomponenten und ermöglicht deren Verwaltung per mobiler App. Zum System gehören jedoch auch Technologien zur Erhöhung der Haussicherheit, zum Beispiel ein Bewegungsmelder, ein Fensterkontakt und ein Wassermelder, die Sie somit in ein gemeinsames Smart-Ökosystem einbinden können.
| Sensortyp | Wofür er dient | Kompatibel mit Siemens Connected Home |
|---|---|---|
| Bewegungsmelder SCH010ZB | Liefert Informationen über die Anwesenheit von Personen im Raum | Ja |
| Fenster-/Türkontakt SCH020ZB | Überwacht das Öffnen und Schließen von Fenstern und Türen in Echtzeit | Ja |
| Wassermelder SCH040ZB | Erkennt das Vorhandensein von Wasser und mögliche Überflutungen | Ja |
| CO-, Gas- und Rauchmelder | Warnen vor dem Austritt toxischer und explosiver Gase sowie vor Brand | Nein, sie sind nicht Bestandteil des Systems |
Die in der Tabelle aufgeführten kompatiblen Melder können Sie mit dem ZigBee-Router verbinden und mithilfe des Steckdosenadapters SCH030ZB um weitere Automatisierungselemente ergänzen. Je nach konkreter Konfiguration können Sie dann verschiedene Automatisierungsszenarien einrichten.
CO-, Gas- und Rauchmelder sind nicht Bestandteil des Systems Siemens Connected Home und können nicht darin eingebunden werden. Ein CO-Melder arbeitet in einem solchen Haushalt daher eigenständig und unabhängig von der smarten Heizungssteuerung.
Wenn Sie einen CO-Melder für den Haushalt suchen, finden Sie in unserem Sortiment vernetzbare Honeywell-Melder. Für Heizräume und größere Objekte sind EVIKON-Melder vorgesehen.
Selbst der zuverlässigste Melder schützt Sie nicht vor einer Vergiftung, wenn Sie das richtige Sicherheitsvorgehen bei einem CO-Alarm nicht kennen. Wie gehen Sie also Schritt für Schritt vor?

Sie sind unsicher, ob Sie einen vernetzbaren oder einen smarten Melder wählen sollen, oder wissen nicht, welche Produkte mit Smart-Home-Systemen kompatibel sind? Kontaktieren Sie uns unter poptavky@bola.cz oder +420 311 257 435. Unsere Experten für Detektion beraten Sie gern.
Ein smarter Melder kann in ein Smart Home eingebunden werden und Benachrichtigungen aufs Handy senden oder nachgelagerte Automatisierungen auslösen. Vernetzbare Melder kommunizieren untereinander und können bei Alarm auf allen verbundenen Einheiten Alarm auslösen, müssen aber nicht mit dem Internet verbunden sein.
Ja. Die grundlegende Kohlenmonoxiddetektion und der lokale Alarm müssen unabhängig von der Internetverbindung funktionieren. WLAN oder eine andere Netzwerkverbindung dienen in erster Linie zusätzlichen Funktionen, zum Beispiel Fernbenachrichtigungen.
Verlassen Sie das Gebäude sofort und bringen Sie alle Personen und Tiere an die frische Luft. Wenn es sicher ist, können Sie beim Verlassen Fenster und Türen öffnen. Bei Vergiftungssymptomen rufen Sie 155 oder 112 an, andernfalls die Feuerwehr unter 150. Kehren Sie nicht in den Bereich zurück, bis er sicher ist und die Ursache des Alarms festgestellt wurde.
Bei einigen Systemen kann ein CO-Alarm als Auslöser für die automatische Abschaltung der Wärmequelle genutzt werden. Das hängt jedoch vom konkreten Melder, dem Steuerungssystem, dem Heizkessel und der Art der Installation ab. Eine automatische Abschaltung kann daher nicht als Standardfunktion jedes smarten Melders angesehen werden. Beispielsweise verfügen EVIKON-Melder über Relaisausgänge, über die sich die Abschaltung des Heizkessels realisieren lässt. Der Anschluss muss von einem Elektriker durchgeführt werden.