Fragen? +32 460 22 69 91 (Englisch). Lieferung in der gesamten EU!

Wie kombiniert man einen Thermostat richtig mit Thermostatköpfen?

Die Heizsaison ist bereits vorbei – jetzt ist also der ideale Zeitpunkt, um zu überlegen, wie Sie in der nächsten Saison sparen können. Typischerweise werden Heizungsanlagen im Sommer überprüft und modernisiert, damit Sie rechtzeitig auf die ersten Herbstfröste vorbereitet sind. Doch wie stellt man Thermostat und Thermostatköpfe richtig für Komfort und Einsparungen ein?

Den Start der Heizsaison sollten Sie schon im Frühjahr im Blick haben

Im Frühjahr denken die meisten Menschen gar nicht an die Heizung. Das ist jedoch schade – Heizungsfirmen und Techniker haben mehr freie Kapazitäten und können sich Ihnen daher intensiver widmen. Gleichzeitig haben Sie ausreichend Zeit, alle Reparaturen, Renovierungen oder Änderungen an den Systemeinstellungen zu durchdenken. Sie können an der Heizung arbeiten lassen, ohne auf thermischen Komfort verzichten zu müssen.

Wenn Sie rechtzeitig mit den Vorbereitungen auf den Beginn der Heizsaison beginnen, werden Sie weder von Störungen noch von hohen Energiekosten überrascht, wenn die Heizung bereits läuft und Eingriffe daran komplizierter und teurer sind.

Die richtige Kombination aus Raumthermostat und Thermostatköpfen ist entscheidend für die Effizienz der Heizung

Wussten Sie, dass Sie mit der richtigen Heizungsregelung bis zu 30 % der Heizkosten einsparen können? Gerade die ungeeignete Auswahl von Regelkomponenten oder deren falsche Einstellung ist am häufigsten für hohe Rechnungen verantwortlich. Schauen wir uns also an, wie Thermostat und Thermostatköpfe richtig eingestellt werden.

Was macht ein Raumthermostat und was ein Thermostatkopf?

Ein grundlegendes Problem ist, dass viele Nutzer die Funktion der einzelnen Regelkomponenten nicht kennen. Ein Raumthermostat steuert nämlich das Ein- und Ausschalten des Wärmeerzeugers (Kessel, Wärmepumpe) anhand eines Referenzraums, in dem es die Temperatur misst. Dadurch beeinflusst es die Temperatur des Heizwassers im gesamten System und sorgt dafür, dass der Wärmeerzeuger das Heizwasser nur dann erwärmt, wenn es wirklich nötig ist.

Thermostatköpfe hingegen regeln den Wasserdurchfluss in den einzelnen Heizkörpern entsprechend der Temperatur, die entweder von einem integrierten Fühler oder einem externen Sensor erfasst wird. Sowohl manuelle als auch digitale Thermostatköpfe halten also automatisch die Temperatur im Raum, die Sie an ihnen einstellen.

Unser Tipp: Zuverlässige Thermostatköpfe von Danfoss mit einfacher Bedienung

Danfoss Thermostatköpfe mit manueller Bedienung sind eine kostengünstige und zugleich effektive Möglichkeit zur Regelung der Raumtemperatur. Sie verfügen über einen integrierten Temperaturfühler und reagieren schnell auf Temperaturänderungen, wodurch sie eine stufenlose Regelung gewährleisten. Außerdem lässt sich der eingestellte Temperaturbereich begrenzen, was eine geeignete Lösung für Kinderzimmer oder öffentliche Räume ist.


Eleganter Thermostatkopf von Danfoss

Bei geschlossenen Thermostatköpfen regelt der Thermostat die Kesselleistung nicht korrekt

Wenn Sie im Haus eine Kombination aus Thermostat für den Kessel und manuellen Thermostatköpfen haben, müssen die Köpfe im Referenzraum immer vollständig geöffnet bleiben. Wenn Sie nämlich am Thermostat beispielsweise 22 °C einstellen, aber im Referenzraum den Thermostatkopf schließen, sinkt dort die Temperatur naturgemäß ab und der Thermostat erhöht unnötig die Kesselleistung.

Einstellung der Thermostatköpfe für eine effiziente Wärmeverteilung

Natürlich benötigen Sie in jedem Raum im Tagesverlauf eine andere Temperatur. Während Sie es sich abends im Wohnzimmer gern etwas wärmer machen, reicht im Kinderzimmer tagsüber oft eine niedrigere Temperatur. Genau dafür sind Thermostatköpfe da – stellen Sie jeden auf die Temperatur ein, die Sie im jeweiligen Raum wünschen. Wird die gewünschte Temperatur erreicht, schließt der Thermostatkopf am Heizkörper und der Raum wird nicht unnötig überheizt.

Durch Änderungen der Einstellungen bei Wetterumschwüngen erhöhen Sie den Komfort nicht

Ein weiterer häufiger Fehler sind Änderungen an den Einstellungen, wenn die Temperatur im Innenraum sprunghaft sinkt oder steigt. Wie bereits erwähnt, halten sowohl Thermostat als auch Thermostatköpfe die eingestellte und damit optimale Temperatur automatisch. Wenn es plötzlich kälter wird, warten Sie einfach kurz, bis die Heizkörper ihre Leistung erhöhen. Durch eine Änderung der eingestellten Temperatur beschleunigen Sie den Prozess nicht und erhöhen auch nicht den Komfort, sondern nur Ihre Rechnung. Das gilt auch bei einem Temperaturanstieg, zum Beispiel beim Kochen – ändern Sie die Einstellung nicht, die Heizkörper reagieren von selbst.

Achten Sie auf häufiges Takten des Kessels

Häufiges Ein- und Ausschalten belastet den Kessel übermäßig und verkürzt seine Lebensdauer. Dazu kommt es, wenn die Temperatur im Referenzraum schwankt, beispielsweise durch Zugluft oder Kälte aus einem unbeheizten Flur, aber auch bei ungeeigneter Platzierung des Thermostats. Es sollte niemals in der Nähe von Heizkörpern, Fenstern usw. angebracht werden, wo die gemessenen Temperaturen verfälscht sind.

Zu smarten Thermostatköpfen gehört ein programmierbarer Thermostat

Smarte Thermostatköpfe können auch eigenständig arbeiten, das wird jedoch nur bei fernbeheizten Immobilien empfohlen, bei denen der Nutzer die Temperatur des Heizwassers nicht beeinflussen kann. Wenn Sie eine lokale Wärmequelle haben, erreichen Sie ohne programmierbaren WLAN-Thermostat nicht die gewünschten Einsparungen.

So stellen Sie die Heizung Schritt für Schritt richtig ein

Wie lassen sich diese Fehler vermeiden? Gehen Sie nach dieser einfachen Anleitung vor:

  1. Legen Sie einen Referenzraum fest, der sich im Wohnbereich des Hauses befinden sollte. Typischerweise ist das das Wohnzimmer.

  2. Lassen Sie die Thermostatköpfe in diesem Raum immer vollständig geöffnet.

  3. Stellen Sie in den übrigen Räumen die Thermostatköpfe auf die gewünschte Komforttemperatur ein.

  4. Bei smarten Thermostatköpfen stellen Sie die Heizzeitpläne in Übereinstimmung mit dem Raumthermostat ein.

Lohnt sich smartes Heizen?

Ein smarter WLAN-Thermostat in Kombination mit smarten Thermostatköpfen kann erhebliche Einsparungen bringen, die Amortisationszeit der Investition hängt jedoch von der Größe des Hauses und den bisherigen Heizkosten ab und beträgt in der Regel mehrere Jahre.

Digitale Thermostate und Thermostatköpfe lassen sich nämlich entsprechend Ihrem üblichen Tagesablauf programmieren und auch aus der Ferne per mobiler App steuern. Die einzelnen Modelle verfügen zudem über verschiedene smarte Funktionen, die den Heizbetrieb für maximalen Komfort bei niedrigem Energieverbrauch optimieren. Wenn Sie also eine Modernisierung Ihres Heizsystems in Erwägung ziehen, sollte smartes Heizen Ihre Aufmerksamkeit auf jeden Fall nicht entgehen. Wann Thermostatköpfe ausreichen und wann sich ein smarter Thermostat lohnt, erläutern wir im Artikel Thermostatkopf vs. smarter Thermostat.


Die Installation eines smarten Honeywell WLAN-Thermostatkopfs gelingt Ihnen problemlos auch in Eigenregie

Unser Tipp: Digitale Thermostatköpfe Honeywell Evohome

Kabellose Honeywell Evohome Thermostatköpfe verfügen über ein Display, auf dem Sie die gewünschte Temperatur exakt einstellen können. Sie lassen sich auch über eine mobile App steuern, sodass Sie jederzeit und von überall den perfekten Überblick über Ihre Heizung haben. Die Thermostatköpfe verfügen über eine Fenster-offen-Erkennung und sind mit kabellosen Evohome-Thermostaten kompatibel. Sie eignen sich sowohl für fernbeheizte als auch für lokal beheizte Immobilien.

Denken Sie schon heute an Einsparungen bei den Heizkosten

Damit Sie Ihre Heizkosten nicht überraschen, bereiten Sie sich schon jetzt auf die Heizsaison vor. Überlegen Sie sich die passende Systemeinstellung auf Grundlage Ihrer Bedürfnisse und ziehen Sie Investitionen in moderne und energiesparende Lösungen in Betracht. Bei BOLA beraten wir Sie gern fachkundig bei der Auswahl.

Zur Thermostatauswahl