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Das Thermostat ist das Gehirn der gesamten Heizungsregelung – und wenn es nicht richtig funktioniert, steigen Ihre Kosten. Ursachen für Probleme können eine ungeeignete Platzierung, alternde Sensoren, oxidierte Kontakte oder Signalstörungen sein. Wir empfehlen, das Thermostat direkt nach der Heizsaison zu überprüfen, damit Störungen rechtzeitig behoben werden können.
In unserem Artikel finden Sie eine ausführliche Anleitung zur Diagnose des Thermostats sowie zur Behebung möglicher Störungen.
Die Aufgabe des Thermostats besteht darin, den gewünschten thermischen Komfort bei optimaler Energieeffizienz sicherzustellen. Wenn die Temperatur nicht der Einstellung entspricht oder die Energiekosten ungewöhnlich hoch sind, sollten Sie aufmerksam werden.
Welche konkreten Anzeichen für eine Thermostatstörung sollten Sie beobachten?

Kabelgebundenes digitales Thermostat Honeywell DT
Der Kessel und das Heizsystem wurden überprüft, das Raumthermostat meldet keine Fehler, ist korrekt eingestellt und arbeitet dennoch nicht effizient? Es gibt vier mögliche Ursachen für Probleme, die Laien nicht sofort erkennen müssen:
Bevor Sie Probleme mit einem digitalen Thermostat im Service beheben lassen, können Sie vier einfache Diagnoseschritte selbst ausprobieren. Dabei hilft Ihnen unsere übersichtliche Anleitung zur Thermostatprüfung Schritt für Schritt.
Dies ist die einfachste Möglichkeit, die Funktion des Temperaturfühlers und die Eignung der Platzierung des Thermostats zu überprüfen. Für diesen Test benötigen Sie ein präzises digitales Thermometer. Platzieren Sie es möglichst nah am Thermostat für mindestens 24 Stunden und notieren Sie in regelmäßigen Abständen die sowohl vom Thermometer als auch vom Thermostat gemessenen Temperaturen. Werten Sie die Daten anschließend aus:
Dieser schnelle Test hilft Ihnen festzustellen, ob das Problem am Kessel, am Relais oder am Thermostat liegt. Erhöhen Sie an der Steuereinheit die eingestellte Temperatur sprunghaft um 5 °C und beobachten Sie die Reaktion von Kessel und Relais.
Die Kontrolle der Klemmleiste hilft, eine fehlerhafte Verdrahtung des Thermostats, lockere Kontakte, Oxidation und Verschmutzung aufzudecken. Diese Mängel verursachen eine instabile Kommunikation zwischen Thermostat und Kessel. Da es sich um Arbeiten an der Elektroinstallation handelt, empfehlen wir nicht, diese von Laien durchführen zu lassen.
Schalten Sie zunächst die Stromversorgung von Kessel und Thermostat aus und nehmen Sie die Abdeckung des Thermostats ab. Kontrollieren Sie Klemmen und Leiter visuell und achten Sie auf Anzeichen von Verschmorung, Korrosion, Verschmutzung oder Feuchtigkeit; gegebenenfalls verwenden Sie ein Multimeter zur Spannungsprüfung.
Tauschen Sie die Leiter bei Bedarf aus. Prüfen Sie, ob sich die Kabel bewegen, und ziehen Sie lose Klemmen nach.
Das Zurücksetzen des Thermostats kann die letzte Rettung vor einem Austausch sein. Ziehen Sie diesen Schritt in Betracht, wenn sich das Thermostat aufhängt, völlig unlogisch verhält oder Einstellungen selbstständig verändert. Programmieren Sie das Thermostat nach dem Reset erneut und beobachten Sie sein Verhalten. Wenn die Probleme weiterhin bestehen, ziehen Sie einen Austausch in Betracht.

Smart-Thermostat Siemens Connected Home
Die Lebensdauer von Raumthermostaten variiert je nach Hersteller und Modell, liegt aber in der Regel zwischen 10 und 15 Jahren. Danach kann es zu Genauigkeitsverlusten oder Kompatibilitätsproblemen kommen.
Manchmal kann sich ein Austausch des Thermostats jedoch schon vor Ablauf der Lebensdauer lohnen, insbesondere wenn Ihr aktuelles Thermostat analog ist. Diese Thermostate können nämlich eine Messabweichung von bis zu 2 °C haben. Generell gilt, dass jedes Grad eine Einsparung von bis zu 6 % der Kosten bedeutet – die Investition in ein neues Thermostat amortisiert sich daher schnell.
Die Anschaffung eines neuen Thermostats empfehlen wir auch beim Umstieg auf moderne Wärmeerzeuger wie Wärmepumpen oder Brennwertkessel. Diese Wärmeerzeuger erfordern in der Regel Thermostate mit OpenTherm-Kommunikation für eine stufenlose Leistungsregelung anstelle eines einfachen Ein- und Ausschaltens. Ältere Thermostatmodelle unterstützen dieses Kommunikationsprotokoll nicht.
In der Praxis haben sich Smart-Thermostate der führenden Hersteller Honeywell und Siemens bewährt, die Sie auch in unserem Sortiment finden.
Für anspruchslose Nutzer, die vor allem Zuverlässigkeit und einfache Bedienung suchen, empfehlen wir das digitale Thermostat Honeywell DT. Es ist mit nahezu allen Wärmeerzeugern und Heizsystemtypen einschließlich älterer Anlagen kompatibel. Über das intuitive Display können Sie Heizen und Kühlen einfach regeln.
Wenn Sie ein Thermostat mit Fernsteuerungsmöglichkeit suchen, ist Honeywell Lyric eine gute Wahl. Dieses Thermostat ermöglicht es, für jede Zone separat ein Heizzeitprogramm zu programmieren, wobei Sie die Einstellungen jederzeit über die verbundene mobile App ändern können. Eine ideale Wahl für Familien und vielbeschäftigte Nutzer, die die Einstellungen nicht ständig ändern möchten, aber dennoch auch von unterwegs die Kontrolle über die Heizung behalten wollen.
Für anspruchsvolle Systeme eignet sich die intelligente Heizungsregelung Siemens Connected Home, die Smart-Thermostate mit fortschrittlichen Funktionen für thermischen Komfort und Einsparungen umfasst.
Warten Sie nicht auf den ersten Frost und prüfen Sie Ihr Thermostat jetzt. Wenn es nicht richtig funktioniert, kontaktieren Sie uns. Unsere Experten für intelligente Heizungsregelung helfen Ihnen gerne dabei, ein Modell genau nach Ihren Bedürfnissen auszuwählen.
Wenn es im Raum gefühlt kälter oder wärmer ist, als das Display des Thermostats anzeigt, kann das Problem am Temperaturfühler oder an einer ungeeigneten Platzierung des Geräts liegen. Die Messung wird häufig durch Zugluft, direkte Sonneneinstrahlung, einen Kamin oder die Nähe zu Elektrogeräten verfälscht. Die Funktion können Sie mit einem externen digitalen Thermometer überprüfen, das neben dem Thermostat platziert wird. Eine Abweichung von mehr als 0,5 °C signalisiert in der Regel ein Problem.
Häufiges Schalten des Kessels wird meist durch eine falsch eingestellte Temperaturhysterese verursacht. Ist sie zu niedrig, reagiert das Thermostat bereits auf kleine Temperaturschwankungen und der Kessel taktet unnötig. Das Ergebnis sind ein höherer Energieverbrauch und ein schnellerer Verschleiß des Heizsystems. Die optimale Hysterese liegt in der Regel zwischen 0,5 und 1 °C.
Ein Austausch sollte insbesondere bei Thermostaten in Betracht gezogen werden, die älter als 10–15 Jahre sind oder wiederholt Störungen aufweisen. Ältere analoge Modelle sind meist weniger präzise und können den Energieverbrauch erhöhen. Neue Smart-Thermostate bieten zudem eine genauere Regelung, Fernsteuerung und eine bessere Zusammenarbeit mit modernen Wärmeerzeugern, beispielsweise Wärmepumpen oder Brennwertkesseln. Die Investition in ein neues Gerät amortisiert sich oft bereits innerhalb einer Heizsaison.