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Ein Manometer bzw. Druckmessgerät ist ein wichtiges Element in Heizungsanlagen, der Gasversorgung, Wasserversorgungsanlagen, der Industrie und in vielen weiteren Anwendungen. Es dient zur Messung des Drucks von Gasen oder Flüssigkeiten in geschlossenen Systemen. Die Messung und Aufrechterhaltung des richtigen Drucks ist nämlich entscheidend, um die einwandfreie Funktion der Anlage sowie die Sicherheit zu gewährleisten.
Der Druck in geschlossenen Systemen beeinflusst direkt die Effizienz und die Sicherheit ihres Betriebs. Überdruck und Unterdruck verursachen eine schlechtere Leistung, einen höheren Verbrauch, Störungen und eine verkürzte Lebensdauer. Bei Überdruck kann es außerdem zu Undichtigkeiten und zum Austritt von Betriebsmedien kommen. Solche Störfälle können sehr gefährlich sein.
Die kontinuierliche Überwachung des Drucks ermöglicht es daher nicht nur, einen reibungslosen und effizienten Betrieb der Anlage sicherzustellen, sondern auch, technische Probleme frühzeitig zu erkennen. In unserem Artikel erfahren Sie, wie Sie das richtige Manometer auswählen, installieren und kalibrieren, um maximale Betriebssicherheit zu erreichen.
Wählen Sie das Manometer entsprechend der Anwendung, dem Messprinzip, den technischen Parametern und weiteren Funktionen aus. Ein anderes Manometer benötigen Sie für ein Wasserwerk, Gasleitungen oder beispielsweise Heizsysteme.
Manometer werden je nach Messprinzip in mehrere Typen unterteilt. Am häufigsten werden Manometer mit Verformungselement verwendet, also mit einem Element, das sich unter dem Einfluss des gemessenen Drucks verformt und diese Bewegung auf das Zifferblatt überträgt.
Als Verformungselemente kommen Bourdonfedern, Membranen oder Wellfedern infrage. Am häufigsten begegnen Sie Manometern mit Bourdonfeder, die wegen ihrer Robustheit, Genauigkeit und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten beliebt sind. Für aggressive und verschmutzte Medien werden Membranmanometer verwendet, die auch unter anspruchsvollen Bedingungen bestehen. An Orten mit starken Vibrationen sind Glyzerinmanometer eine geeignete Lösung.

Eine präzise Druckmessung ist entscheidend für den sicheren Betrieb geschlossener Kreisläufe
Manometer werden außerdem in analoge und digitale unterteilt. Während analoge Manometer nur ein visuelles Ablesen vom Zifferblatt ermöglichen, sind die Möglichkeiten digitaler Geräte deutlich umfangreicher. Je nach konkretem Modell können sie Funktionen wie die Aufzeichnung gemessener Werte oder die Datenübertragung an einen zentralen Server oder ein mobiles Endgerät bieten.
Digitale Manometer erleichtern somit die kontinuierliche Drucküberwachung, die Analyse der Messwerte in verschiedenen Zeitabschnitten und beschleunigen außerdem die Reaktion bei Unregelmäßigkeiten.
ACHTUNG: Verschiedene Manometer arbeiten mit unterschiedlichen Einheiten – bar, Pascal, psi. Bei Bedarf müssen die Einheiten umgerechnet werden.
Die wichtigsten technischen Parameter sind das Messmedium und der Druckbereich. Für eine korrekte Installation ist es unerlässlich, ein Manometer mit passendem Anschluss auszuwählen.
Hochwertige Manometer finden Sie im Angebot bewährter Hersteller wie SUKU und Wilo.

Zuverlässiges Manometer von SUKU
Beginnen Sie mit der Auswahl eines geeigneten Einbauorts – also eines Ortes, an dem Umgebungseinflüsse (Vibrationen, Temperaturschwankungen) minimiert sind und der für das Ablesen gut sichtbar ist. Der häufigste Fehler bei der Montage eines Manometers ist gerade eine ungeeignete Platzierung. Wenn die Vibrationen am Einsatzort hoch sind, können Sie zur Dämpfung eine Glyzerinfüllung verwenden.
Schalten Sie das System vor der Installation ab und entleeren Sie es. Für diese Zwecke sollten vor der Einbaustelle Absperrventile – Manometerhähne vorhanden sein, mit deren Hilfe Sie den Durchfluss von Gas oder Flüssigkeit absperren. Dichten Sie nach der Installation alle Verbindungen sorgfältig ab. Nach dem Anfahren des Kreislaufs entlüften Sie das System, prüfen Sie die Dichtheit der Verbindungen sorgfältig und vergewissern Sie sich von der einwandfreien Funktion der Messung.
Die Messgenauigkeit von Manometern wird durch Vibrationen, Temperatur oder Betriebsbelastung beeinflusst. Diese und weitere Faktoren verursachen im Laufe der Zeit Messabweichungen, die gefährlich sein können. Deshalb müssen Manometer regelmäßig und fachgerecht kalibriert werden; in einigen Anwendungen ist diese Pflicht gesetzlich vorgeschrieben.
Die Kalibrierung ist ein Prozess, bei dem unter Laborbedingungen die Messgenauigkeit geprüft und anschließend unerwünschte Abweichungen korrigiert werden. Die Kalibrierung wird von zertifizierten Technikern durchgeführt. Das empfohlene Mindestintervall beträgt einmal jährlich, bei anspruchsvolleren Anwendungen oder Manometern mit höherer Genauigkeitsklasse ist es jedoch kürzer. Manometer können im Labor oder direkt am Einsatzort kalibriert werden.
Neben der Kalibrierung sind auch weitere Wartungsschritte je nach Manometertyp und Herstellerempfehlung erforderlich. Kontrollieren Sie den technischen Zustand des Manometers regelmäßig. Achten Sie auf Risse, Undichtigkeiten oder fehlerhafte Anzeigen. Bei Mängeln ist das Manometer auszutauschen.
Jedes Manometer hat eine begrenzte Lebensdauer, die vom Hersteller festgelegt wird. Diese sollte niemals überschritten werden. Manchmal ist es jedoch notwendig, das Manometer noch vor Ablauf seiner Lebensdauer auszutauschen, insbesondere wenn:
Warten Sie in solchen Situationen nicht mit dem Austausch. Vergessen Sie auch nicht die regelmäßigen vorbeugenden Kontrollen von Drucksystemen und bei saisonalem Betrieb die Frühjahrsprüfung der Manometer. Nur eine präzise und zuverlässige Druckmessung gewährleistet Ihnen Sicherheit und Betriebseffizienz.
Wenn Sie sich bei der Auswahl eines Manometers unsicher sind, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unsere erfahrenen Fachleute für Drucktechnik bei BOLA schlagen Ihnen gern eine maßgeschneiderte Lösung vor.
Wählen Sie das Manometer entsprechend der Art des Mediums (Gas, Flüssigkeit), des Druckbereichs und der Betriebsbedingungen aus. Wichtig ist auch das Messprinzip – am häufigsten werden Manometer mit Bourdonfeder verwendet, für spezielle Anwendungen dagegen Membranmanometer. Berücksichtigen Sie auch die Umgebungsbedingungen, zum Beispiel Vibrationen oder Temperatur. Nicht zuletzt sollten Sie die Kompatibilität des Anschlusses und die geforderte Messgenauigkeit prüfen.
Installieren Sie das Manometer an einer gut zugänglichen Stelle mit minimalen Umgebungseinflüssen wie Vibrationen oder Temperaturschwankungen. Vor der Montage muss das System immer drucklos gemacht werden, und es ist eine geeignete Gewindeabdichtung zu verwenden. Empfohlen wird die Installation über ein Absperrventil, das spätere Wartungsarbeiten oder einen Austausch erleichtert. Nach dem Anfahren des Systems prüfen Sie die Dichtheit der Verbindungen und die korrekte Funktion der Messung.
Die Häufigkeit der Kalibrierung hängt von der Beanspruchung im Betrieb und der geforderten Messgenauigkeit ab. Allgemein wird empfohlen, die Kalibrierung mindestens einmal jährlich durchzuführen, unter anspruchsvollen Bedingungen auch häufiger. Die Kalibrierung besteht im Vergleich der Messung mit einem Referenznormal und der Überprüfung von Abweichungen. In einigen Branchen kann eine regelmäßige Kalibrierung vorgeschrieben sein.
Ein Manometer muss ausgetauscht werden, wenn es ungenaue oder instabile Werte anzeigt. Ein Grund für den Austausch sind auch mechanische Beschädigungen, Undichtigkeiten oder ein klemmender Zeiger. Riskant ist auch eine Belastung mit unzulässig hohem Druck, die den Messmechanismus dauerhaft beschädigen kann. Ein Austausch sollte auch in Betracht gezogen werden, wenn die Anlage unter anderen Bedingungen arbeitet, als denen, für die das Manometer ursprünglich vorgesehen war.