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Störungen an Tauchpumpen nach dem Winter und ihre Behebung Schritt für Schritt

Wenn Sie ein Einfamilienhaus oder einen Garten haben, gehört im Frühjahr neben anderen Aufgaben auch die Wiederinbetriebnahme der Pumpen nach der Winterpause dazu. Diese können jedoch durch Frost, Korrosion oder Ablagerungen beschädigt worden sein. Deshalb müssen sie vor dem Einschalten sorgfältig überprüft werden. So können Sie teuren Reparaturen vorbeugen. In unserem Artikel haben wir für Sie einen Überblick über die häufigsten Probleme zusammengestellt, denen Sie bei der Frühjahrswartung von Pumpen begegnen können, sowie deren Lösungen.  

Die Tauchwasserpumpe startet nicht oder läuft nicht

Wenn Sie bei der Frühjahrswartung feststellen, dass die Tauchpumpe nicht läuft, überprüfen Sie zuerst die Elektroinstallation, die Sicherungen und den Motorschutz. Vergewissern Sie sich, dass kein Teil beschädigt ist und die Pumpe gemäß dem Anschlussschema der Tauchpumpe korrekt installiert wurde.

Prüfen Sie anschließend, ob sich Laufrad und Rückschlagventil frei bewegen. Während des Winters können diese beweglichen Teile nämlich infolge von Verschmutzungen oder Kalkablagerungen festgehen. Versuchen Sie, sie von Hand wieder gängig zu machen, sofern die Konstruktion dies zulässt.

Wenn das Problem dennoch bestehen bleibt, kann es sich um einen schwerwiegenderen Defekt handeln, zum Beispiel um eine durchgebrannte Motorwicklung oder einen defekten Pumpenkondensator.

Einen defekten Kondensator erkennen Sie daran, dass der Motor leicht brummt und gelegentlich anlaufen kann. In einem solchen Fall reicht der Austausch dieses Bauteils aus, den Sie in manchen Fällen auch selbst durchführen können. Besorgen Sie einen neuen Kondensator mit denselben Parametern und schalten Sie vor dem Austausch die Stromzufuhr ab. Schließen Sie den neuen Kondensator entsprechend der ursprünglichen Verdrahtung an und testen Sie die Pumpe.

Bei einem durchgebrannten Motor können Sie einen Geruch wahrnehmen oder eine Verfärbung der Kabel sehen. Der Motor reagiert überhaupt nicht und kann die Sicherungen auslösen. Eine Reparatur der Pumpe in Eigenregie wird in diesem Fall nicht empfohlen. Die Lösung ist ein autorisierter Kundendienst oder der Austausch der Pumpe.


Ein geringer Durchfluss oder Druck weist in der Regel auf eine Verstopfung oder eine defekte Dichtung hin

Verringerter Durchfluss oder schwankender Druck

Die Ursache für schlechten Durchfluss oder schwankenden Druck sind in der Regel mechanische Hindernisse. Im Frühjahr ist ein verstopfter Saugkorb ein häufiges Problem, da während des Winters verschiedenste Verunreinigungen hineingelangen können. Eine zweite mögliche Ursache ist eine defekte Dichtung, die durch niedrige Temperaturen altert, oder auch eine gerissene Rohrleitung.

Kontrollieren Sie daher den Saugkorb und die Filter und reinigen Sie alles gründlich. Mechanische Verunreinigungen im Wasser können nämlich nicht nur die Pumpe beschädigen, sondern auch Störungen am Hauswasserwerk verursachen. Überprüfen Sie die Rohrleitung und die Dichtungen der Pumpe und tauschen Sie diese bei Verschleiß aus.

Die Pumpe läuft, fördert aber kein Wasser

Warum saugt die Tauchpumpe kein Wasser an, obwohl der Motor läuft? Die Ursache kann eine Luftblase im System oder ein Defekt am Rückschlagventil sein.

Eine mit Luft gefüllte Wasserpumpe erkennen Sie an keinem oder nur geringem Durchfluss, Blubbergeräuschen in der Druckleitung und niedrigem Druck. Gehen Sie bei der Entlüftung nach der Anleitung des Herstellers vor. Einige Typen entlüften Sie, indem Sie sie zunächst ausschalten, in waagerechter Position ins Wasser tauchen und mit der Saugöffnung nach oben neigen. Sobald keine Luftblasen mehr austreten, können Sie die Pumpe wieder an den Strom anschließen und in den Brunnen oder die Bohrung ablassen.

Bei einem defekten Rückschlagventil fließt das Wasser zurück in die Quelle, was Sie als Plätschern in der Bohrung hören können. Weitere Anzeichen für ein defektes Ventil sind ein schneller Druckabfall im System nach dem Abschalten der Pumpe, häufiges Schalten und lange Wartezeiten auf Wasser. Die Ursache kann ein einfaches Klemmen sein, das Sie durch manuelles Gängigmachen beheben können. Wenn das nicht hilft, ziehen Sie einen Service für die Tauchpumpe in Betracht.

Schnelldiagnose von Problemen mit der Tauchpumpe nach dem Winter

  1. Die Pumpe reagiert überhaupt nicht → durchgebrannter Motor / defekte Elektroinstallation

  2. Der Motor brummt, läuft aber nicht an → defekter Kondensator / mechanische Blockierung des Laufrads 

  3. Der Motor läuft, fördert aber kein Wasser → Luft im System / Verstopfung / defektes Rückschlagventil

  4. Die Pumpe fördert Wasser, hält aber den Druck nicht → Undichtigkeit / defektes Rückschlagventil


Dank Vorbeugung und Wartung lässt Sie die Pumpe nicht im ungünstigsten Moment im Stich 

Wie sich Störungen an Tauchpumpen wirksam vorbeugen lassen

Vorbeugung und die richtige Einwinterung der Wasserpumpe sind immer günstiger als ein Serviceeinsatz oder der Kauf einer neuen Pumpe. Durch regelmäßige Wartung minimieren Sie außerdem das Risiko, dass Ihre Pumpe genau im ungünstigsten Moment ausfällt.

  1. Vergewissern Sie sich vor der Inbetriebnahme der Wasserpumpe, dass im Bohrloch ein ausreichender Wasserstand vorhanden ist und die Pumpe über einen funktionierenden Trockenlaufschutz verfügt.

  2. Überprüfen Sie die elektrischen Verbindungen und verwenden Sie einen Überspannungsschutz.

  3. Tauchpumpen können ganzjährig verwendet werden. Wenn Sie die Wasserquelle im Winter jedoch nicht nutzen, wintern Sie die Pumpe ein. Trennen Sie sie vom Strom, lassen Sie das Wasser ab, reinigen Sie alle Teile und lagern Sie sie an einem frostfreien Ort.

  4. Fördern Sie nur sauberes Wasser. Entfernen Sie vor der Inbetriebnahme der Pumpe Sand und anderes unerwünschtes Material aus dem Brunnen.

  5. Stellen Sie nach dem Winter sicher, dass die gesamte Anlage ordnungsgemäß entlüftet ist.

  6. Reinigen Sie regelmäßig Filter und Saugteile.

  7. Kontrollieren Sie laufend den Druck im System.

Wenn es dennoch zu Defekten an der Pumpe für das Hauswasserwerk kommt, sollten Sie abwägen, ob sich eine Reparatur lohnt oder ob der direkte Kauf einer neuen Pumpe sinnvoller ist. Wenn die Pumpe nämlich älter als 10 Jahre ist oder ihre Reparatur teuer wäre, ist es in der Regel vorteilhafter, in eine neue zu investieren.

Wilo- und Grundfos-Wasserpumpen für einen störungsfreien und zuverlässigen Betrieb

Wenn Sie sich für den Kauf einer neuen Tauchpumpe entscheiden, werden Sie von den Spitzenprodukten der Marken Grundfos und Wilo sicher nicht enttäuscht sein. Diese Pumpen zeichnen sich durch hohe Zuverlässigkeit, Effizienz und moderne Steuergeräte für einen störungsfreien Betrieb aus.

In unserem BOLA-Sortiment finden Sie die besten Pumpen für Bohrungen und Brunnen. Unsere Fachleute helfen Ihnen gerne bei der Auswahl genau nach Ihren Bedürfnissen.

Häufig gestellte Fragen zur Frühjahrswartung von Tauchpumpen

Woran erkenne ich, dass die Tauchpumpe nach dem Winter nicht richtig funktioniert?

Typische Anzeichen sind, dass die Pumpe überhaupt nicht reagiert, nur brummt oder zwar läuft, aber kein Wasser fördert. Es können auch Druckschwankungen oder ein geringer Durchfluss auftreten. Manchmal kommt es zu häufigem Schalten oder zu einem Druckabfall nach dem Abschalten. Diese Erscheinungen weisen in der Regel auf ein Problem mit der Elektroinstallation, Luft im System oder einen mechanischen Defekt hin.

Warum läuft die Tauchpumpe, fördert aber kein Wasser?

Die häufigste Ursache ist Luft in der Pumpe oder ein Defekt am Rückschlagventil. Im System kann sich Luft befinden, die das ordnungsgemäße Ansaugen des Wassers verhindert. Ein weiterer Grund kann eine Verstopfung im Saugbereich oder ein niedriger Wasserstand in der Quelle sein. Abhilfe schaffen kann die Entlüftung der Pumpe und die Kontrolle aller Komponenten des Systems.

Wie behebt man einen verringerten Durchfluss oder schwankenden Druck?

Die Ursache ist meist ein verstopfter Saugkorb, verschmutzte Filter oder eine Undichtigkeit in der Rohrleitung. Verunreinigungen können sich während des Winters ablagern und den Wasserdurchfluss einschränken. Das Problem kann auch durch eine beschädigte Dichtung oder eine gerissene Rohrleitung verursacht werden. Die Lösung ist eine gründliche Reinigung, die Kontrolle der Dichtungen und gegebenenfalls der Austausch beschädigter Teile.

Wie lassen sich Störungen an der Tauchpumpe nach dem Winter vermeiden?

Die Grundlage ist die richtige Einwinterung und regelmäßige Wartung der Wasserpumpe. Vor dem Winter sollte die Pumpe gereinigt, das Wasser abgelassen und sie in einer frostfreien Umgebung gelagert werden. Im Frühjahr kontrollieren Sie die Elektroinstallation, Filter und Dichtungen und prüfen einen ausreichenden Wasserstand. Eine regelmäßige Kontrolle des Systems hilft, teure Reparaturen und den Austausch des Geräts zu vermeiden.