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Woran erkennt man, dass ein CO-Melder nicht mehr richtig funktioniert, und wann sollte er ausgetauscht werden?

Der Sensor eines CO-Melders verliert seine Empfindlichkeit schrittweise und unbemerkt. Ein Ausfall kann daher ohne Vorwarnung eintreten. Sehen Sie sich fünf Anzeichen an, an denen Sie erkennen, dass sich das Ende der Lebensdauer Ihres Kohlenmonoxidmelders für den Haushalt nähert, und erfahren Sie, wie Sie die Funktion selbst testen können.

Wo sollte ein CO-Melder auf keinen Fall fehlen?

Ein Kohlenmonoxidmelder (CO) sollte in allen geschlossenen Räumen installiert werden, in denen Verbrennung stattfindet. Alle Feuerungsanlagen und offenes Feuer können bei unvollständiger Verbrennung Kohlenmonoxid erzeugen. Schon ein unauffälliger Defekt am Brenner, ein verstopfter Schornstein oder glimmende Asche im Kamin reichen aus, damit sich ein tödlich giftiges Gas bildet.

Das toxische Kohlenmonoxid ist farb- und geruchlos und lässt sich anders als mit Gasmeldern nicht nachweisen. Die Schwere einer Vergiftung hängt von der CO-Konzentration und der Expositionsdauer ab. Bei hohen Konzentrationen kann es bereits innerhalb weniger Minuten zur Bewusstlosigkeit kommen.

Besonders risikobehaftet sind Räume mit einem Gaskessel während der Heizsaison sowie Ferien- und Freizeitobjekte nach einer saisonalen Stilllegung, wenn mögliche Defekte an Gasgeräten oder Schornsteinen noch nicht erkannt wurden. CO-Melder sollten daher auch in Wochenendhäusern oder Wohnwagen nicht fehlen.

In diesem Artikel befassen wir uns mit Meldern für den Hausgebrauch. Industrielle CO-Melder unterliegen strengeren Vorschriften und verpflichtenden Kalibrierungen.


Risikobehaftet sind Haushalte mit Gaskessel und Ferienobjekte nach saisonaler Stilllegung

Wie funktioniert ein elektrochemischer CO-Sensor und warum altert er auf natürliche Weise?

Ein elektrochemischer Kohlenmonoxid-Sensor (CO) funktioniert nach dem Prinzip einer elektrochemischen Zelle. Gelangen CO-Moleküle in den Sensor, werden sie an der Arbeitselektrode oxidiert. Bei dieser chemischen Reaktion entsteht ein elektrischer Strom, dessen Stärke der CO-Konzentration in der Luft entspricht. Dadurch kann der Melder auch niedrige Konzentrationen dieses gefährlichen Gases zuverlässig erkennen.

Der Sensor altert jedoch auf natürliche Weise – nach und nach trocknet der Elektrolyt aus, und die Elektroden werden durch den langfristigen Kontakt mit Luft und Umgebungseinflüssen beeinträchtigt. Aus diesem Grund haben CO-Melder eine begrenzte Lebensdauer. Der Alterungsprozess lässt sich nicht stoppen, aber Sie können ihn verlangsamen, indem Sie den Melder richtig platzieren, also nicht in feuchten, staubigen oder extrem warmen Umgebungen.

Woran erkennt man, dass ein Kohlenmonoxidmelder nicht mehr zuverlässig misst? 5 Warnzeichen

  1. Fehlalarme – wenn der Melder Alarm ausgelöst hat, aber eine weitere Messung das Vorhandensein von CO nicht bestätigt hat, kann dies ein Anzeichen für die Alterung des Sensors sein. Fehlalarme werden auch durch erhöhte Luftfeuchtigkeit, chemische Dämpfe, defekte Elektronik, eine ungeeignete Platzierung oder vernachlässigte Wartung verursacht.

  2. Keine Reaktion auf eine Testquelle – die Zuverlässigkeit des Sensors können Sie auch testen, indem Sie ihn gezielt Kohlenmonoxid in einer genau definierten Konzentration aussetzen. Dafür gibt es spezielle Testsprays. Versuchen Sie niemals, den Melder mit echten Abgasen zu testen – ein solches Vorgehen ist hochriskant.

  3. Die Testtaste löst keinen Alarm aus – dies ist ein Anzeichen für eine defekte Elektronik des Melders. Wenn Batterien und Stromversorgung in Ordnung sind, muss ein neuer Melder angeschafft werden.

  4. Fehlercodes wie END/ERR – Gasmelder verfügen in der Regel über Funktionen, die Sie auf eine Störung oder einen Messfehler hinweisen. Solche Fehlermeldungen sind ein Grund für den sofortigen Austausch des CO-Melders.

  5. Schwache Batterien – wenn der Alarmton gedämpft oder unterbrochen ist oder die LED-Anzeige nur schwach leuchtet, versuchen Sie, die Batterien zu wechseln. Hilft das nicht, ist der Melder am Ende seiner Lebensdauer und muss ersetzt werden.


Das Vorhandensein von toxischem CO lässt sich nur mit einem Melder erkennen

Wie testet man einen CO-Melder selbst?

Unter häuslichen Bedingungen werden Funktion und Empfindlichkeit eines CO-Melders mit zwei Methoden geprüft, nämlich mit der Testtaste und mit Testgas. Beide Methoden prüfen unterschiedliche Funktionen des Melders.

Test mit Taste

Test mit Gas

Was wird geprüft?

Elektronik, Stromversorgung, Funktion der Signalisierung

Empfindlichkeit des Sensors

Was wird nicht geprüft?

Empfindlichkeit des Sensors

Messgenauigkeit, einige Fehler der Elektronik

Wie oft sollte der Test durchgeführt werden?

Einmal monatlich

Nach der Installation eines neuen Melders, in Ferienobjekten vor Beginn der Saison, bei Zweifeln an der korrekten Funktion

Tabelle: Unterschiede zwischen Testtaste und CO-Testgas

CO-Melder mit der Taste testen – Schritt für Schritt

Der Test mit der Taste prüft die Funktion der Elektronik, der Stromversorgung sowie der akustischen und optischen Signalisierung, weist jedoch nicht die Empfindlichkeit des Sensors gegenüber CO nach. Er sollte idealerweise einmal im Monat durchgeführt werden.

  1. Vergewissern Sie sich, dass der Melder mit Strom versorgt wird. Wenn er batteriebetrieben ist, prüfen Sie, ob die Batterien nicht leer sind.

  2. Drücken und halten Sie die Testtaste etwa 3–5 Sekunden lang (oder gemäß Herstelleranleitung).

  3. Warten Sie auf die Reaktion des Melders. In der Regel leuchtet eine Kontrollanzeige auf, und nach kurzer Zeit ertönt ein lauter Alarm.

  4. Lassen Sie die Taste los. Nach einigen Sekunden sollte der Melder den Alarm automatisch beenden und in den normalen Betriebsmodus zurückkehren.

Reagiert der Melder nicht, prüfen Sie zunächst die Stromversorgung bzw. die Batterien. Hilft auch ein Batteriewechsel nicht, ist das Gerät wahrscheinlich defekt oder am Ende seiner Lebensdauer und muss ersetzt werden.

So prüfen Sie die Empfindlichkeit des CO-Sensors mit Testgas

Testgas überprüft die Fähigkeit des Sensors, Kohlenmonoxid zu erkennen. Es handelt sich um ein spezielles Aerosol oder Gemisch mit genau definierter CO-Konzentration, das das tatsächliche Vorhandensein des gefährlichen Gases simuliert.

  1. Lesen Sie die Anleitung des Melderherstellers sowie die Anleitung des Testgases. Nicht alle Melder sind für dieselbe Testmethode vorgesehen.

  2. Stellen Sie den normalen Betrieb des Melders sicher. Das Gerät muss eingeschaltet, mit Strom versorgt und messbereit sein.

  3. Wenden Sie das CO-Testgas gemäß den Herstellerangaben an – in der Regel durch einen kurzen Sprühstoß in die Nähe der Sensoreinlassöffnungen.

  4. Warten Sie auf die Reaktion des Melders. Innerhalb von einigen Dutzend Sekunden bis wenigen Minuten sollte der Melder das Vorhandensein von CO erkennen und einen akustischen Alarm auslösen.

  5. Lüften Sie den Raum nach dem Test und lassen Sie den Melder in den normalen Betriebsmodus zurückkehren.

Reagiert der Melder auch nach korrekt durchgeführtem Test nicht, ist er wahrscheinlich defekt oder der Sensor hat seine Empfindlichkeit verloren. In diesem Fall muss der Melder ausgetauscht werden.

Wie lange ist die Lebensdauer eines CO-Melders und wann ist ein Austausch erforderlich?

Die Lebensdauer von Kohlenmonoxidmeldern wird immer vom Hersteller festgelegt und liegt in der Regel zwischen 5 und 10 Jahren. Die Lebensdauer wird ab dem Herstellungsdatum berechnet, nicht ab der Installation. Der rechtzeitige Austausch des Melders ist sehr wichtig, deshalb legt die Norm EN 50291 den Herstellern unter anderem folgende Pflichten auf:

  • Jeder nach dieser Norm zertifizierte Melder muss mit einer Funktion ausgestattet sein, die den Benutzer akustisch und optisch darauf hinweist, dass der Sensor das Ende seiner Betriebslebensdauer erreicht hat. Meist handelt es sich um ein spezifisches Piepsen in Verbindung mit einer Fehleranzeige.

  • Der Hersteller ist verpflichtet, auf dem Gehäuse des Melders gut sichtbar und dauerhaft das Herstellungsdatum und das empfohlene Austauschdatum anzugeben, damit der Benutzer die Lebensdauer leicht überprüfen kann.

Nach Ablauf der Sensorlebensdauer muss der CO-Melder ausgetauscht werden, auch wenn er scheinbar noch funktioniert und der Test mit der Testtaste keine Mängel zeigt.

Wie wählt man einen neuen Kohlenmonoxidmelder aus?

Die ideale Wahl sind CO-Melder mit elektrochemischem Sensor, der eine hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit bietet. Der Melder sollte der Norm ČSN EN 50291 entsprechen (für den Einsatz in Haushalten).

Achten Sie außerdem auf die Lebensdauer, die bei einigen Modellen bis zu 10 Jahre beträgt, sowie auf die Art der Stromversorgung – für Haushalte werden in der Regel batteriebetriebene Melder hergestellt. Die Lautstärke des Alarms sollte mindestens 85 dB betragen. Der Melder sollte außerdem über Funktionen verfügen wie:

  • Warnung bei Erreichen des Lebensdauerendes,

  • Testtaste,

  • Störungs- und Batteriewarnanzeige.

Ein sehr praktisches Zusatzmerkmal ist ein Display, das die aktuelle oder die höchste gemessene CO-Konzentration anzeigen kann und damit die Diagnose und die Suche nach der Ursache eines Lecks erleichtert.

Der Melder sollte an jeder potenziellen Quelle angebracht werden, etwa bei Kaminen, Kesseln oder Öfen. In größeren Häusern ist es jedoch sinnvoll, mehrere Melder zu installieren, sie auch in Wohnräumen zu platzieren und miteinander zu vernetzen. Dadurch schlagen im Leckagefall alle Alarm, und es passiert nicht, dass Sie den Alarm zum Beispiel aus dem Technikraum nicht hören.

Top-Melder aus unserem Sortiment

In unserem Sortiment finden Sie zuverlässige Melder für gefährliche Gase von renommierten Marken. Für die CO-Erkennung in Haushalten und Ferienobjekten empfehlen wir den zertifizierten Kohlenmonoxidmelder Honeywell R200C-2 mit 10-jähriger Lebensdauer. Für die drahtlose Vernetzung mit weiteren Meldern im Objekt ist der Kohlenmonoxidmelder Honeywell R200C-N2 vorgesehen.

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Zuverlässiger CO-Melder Honeywell aus unserem Sortiment

Checkliste

  1. Prüfen Sie das Herstellungsdatum und das Ablaufdatum auf dem Gehäuse des Melders.

  2. Prüfen Sie den Zustand der Batterien bzw. der Stromversorgung.

  3. Führen Sie einen Test des CO-Melders mit der Testtaste durch.

  4. Prüfen Sie die Empfindlichkeit des Sensors mit Testgas.

  5. Wenn einer der Tests einen Defekt nachweist, der Melder Fehlermeldungen anzeigt, das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat oder irgendwelche Anomalien aufweist, tauschen Sie den Melder sofort aus.

Suchen Sie einen neuen Kohlenmonoxidmelder für Haus, Wohnung, Ferienhaus oder gewerbliche Räume? Unsere Fachleute beraten Sie gerne bei der Auswahl, der geeigneten Installation und der Wartung für maximale Zuverlässigkeit.

Häufige Fragen zur Lebensdauer von Kohlenmonoxidmeldern

Wie lange hält ein CO-Melder?

Die Lebensdauer eines Kohlenmonoxidmelders (CO) beträgt in der Regel 5 bis 10 Jahre, abhängig vom Sensortyp und den Empfehlungen des Herstellers. Auch wenn das Gerät noch funktioniert und den Test mit der Taste regelmäßig besteht, muss es nach Ablauf dieser Zeit ausgetauscht werden, da die Empfindlichkeit des Sensors allmählich nachlässt.

Muss ich den CO-Melder nach dem Test mit der Taste zusätzlich mit Gas testen?

Normalerweise nicht. Die Testtaste überprüft die Elektronik, die Stromversorgung und die korrekte Funktion des Alarms, jedoch nicht immer die eigentliche Empfindlichkeit des Sensors gegenüber CO. Ein Test mit zertifiziertem Testgas kann im Rahmen einer fachlichen Kontrolle oder nach Empfehlung des Herstellers durchgeführt werden.

Ist der Test mit der Taste ausreichend?

Der Test mit der Taste ist ein wichtiger Bestandteil der regelmäßigen Kontrolle, prüft jedoch nicht alle möglichen Fehler. Kontrollieren Sie außerdem regelmäßig den Zustand der Batterien, die Sauberkeit der Sensoröffnungen, das Herstellungsdatum und die Lebensdauer des Geräts. Wenn der Melder ein ungewöhnliches Verhalten zeigt oder älter ist als die empfohlene Nutzungsdauer, ist es sicherer, ihn auszutauschen.